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1

Freitag, 12. Oktober 2012, 15:48

Ein kleiner Schnitt für den Urologen- Ein Schnitt ins Verderben für mich

Hinweis der Forenadministration - bitte lesen Sie folgende Information: Warum dürfen im Forum die Handelsnamen von Medikamenten nicht genannt werden?
Wir haben unten ausnahmsweise Ihre Angaben geändert (in rot). Bitte beachten Sie zukünftig die Forenregeln!


Was habe ich getan? Warum habe ich es getan? Ich weiß es
nicht! Es sollte ein Schritt in eine falsch verstandene Freiheit werden, es ist
der Schritt in die Hölle geworden. Und ich habe selber Schuld!

Vor 3 Wochen ging es los. Kurze Vorbereitung. Dann bei der
OP zweimal auf der rechten Seite unerträgliche Schmerzen. Es zog bis in die Hodenspitze;
ein Schmerz, wie ich ihn noch nicht einmal von einer schlecht vorbereiteten
Wurzelkanalsbehandlung kannte.


Doch der er Schmerz hörte nicht auf. Nicht am Tag nach der Op,
nicht eine Woche danach, nicht 2 oder drei Wochen danach. Mittlerweile bin ich
in einem Depressionsloch ungeahnter Größe. Die Schmerzen bekämpfe ich mit
täglicher Gabe von 10 ml Mepivacain direkt in den Hoden, dazu, 8 Metamizol und 6
Ibuprofen, neu sind noch Tidilin. Die anderen schon versuchten Opiate, das Kombinationspräparat Oxycodon/Naloxon
und Tramadol habe ich nicht vertragen.

Die Ärzte können, wollen mir nicht helfen
Ich muss lernen mit dem Schmerz anders umzugehen. Auf einmal
sagt mein Arzt etwas von Post- Vasektomie-Syndrom. Davon hatte ich vorher
nichts gehört! Auch nicht beim Aufklärungsgespräch.

Nun kommen noch andere Schmerzen hinzu. Meine Hoden füllen
sich und wollen platzen.
Ich weiß nicht weiter. Kennt ihr jemand im Raum Süddeutschland,
der diesen Spuk rückgängig machen kann.

Ich kann so nämlich nicht mehr!

Freue mich über hinweise über Urologen, die mir weiterhelfen
könnten!

Alles Gute
Wolfgang

2

Freitag, 12. Oktober 2012, 18:06

Hallo
bei der op ganz plötzlich, ganz großes aua. Gibts dazu einen ganz besonderen Grund ? Bei Schnitt in den Hodensack ? Bei Abklemmen ? Bei Schnitt des SL ? oder bei Vernähen oder Verschweissen ( Koagulation )
Hat der Arzt gerissen ? war er sonst unsanft ? Was sagt er ?

Sind Schwellungen / Verhärtungen vom Arzt erkannt und dokumentiert ? Dauernd sicht u fühlbar u vorführbar ?
Hast du den Zustand: Post Vasektomie Syndrom auf Arztzettel gesichert ?
weiters ?

--
Dein Text:
Die Schmerzen bekämpfe ich mit täglicher Gabe von 10 ml Mepivacain direkt in den Hoden

Meine Frage:
Du gibst dir vom Arzt verordnet Spritzen direkt in die Hoden ?

Mir werden diese Spritzen für Verlauf Samenleiter bis in die Leistengegend verweigert.
Ich hätte hier gerne eine Antwort wie du die Spritzen erreicht hast, wie du sie verträgst, wie sie wirken.

Ich war in Süddeutschland, allerdings keine Ref ..., wir könnten uns austauschen. gerne pn

Wenn in Süddeutschland ein Arzt von Vasektomie Schmerz Syndrom spricht, hat sich seit vor 18 Jahren tatsächlich was getan.

Grüße

Dieser Beitrag wurde von »SUEDBALKON« geändert, zuletzt: 12. Oktober 2012, 18:22


3

Freitag, 12. Oktober 2012, 19:39

Hallo Wolfgang, Nachricht per E-Mail ist raus. Alles Gute!!!

4

Freitag, 12. Oktober 2012, 19:57

Vasektomie-Rückgängigmacher in Süddeutschland

Hallo Wolfgang,

mein Hinweis kommt mit Privater Nachricht!

Rudi

5

Freitag, 12. Oktober 2012, 21:27

Erläuterung

Hallo
bei der op ganz plötzlich, ganz großes aua. Gibts dazu einen ganz besonderen Grund ? Bei Schnitt in den Hodensack ? Bei Abklemmen ? Bei Schnitt des SL ? oder bei Vernähen oder Verschweissen ( Koagulation )
Hat der Arzt gerissen ? war er sonst unsanft ? Was sagt er ?

Sind Schwellungen / Verhärtungen vom Arzt erkannt und dokumentiert ? Dauernd sicht u fühlbar u vorführbar ?
Hast du den Zustand: Post Vasektomie Syndrom auf Arztzettel gesichert ?
weiters ?

--
Dein Text:
Die Schmerzen bekämpfe ich mit täglicher Gabe von 10 ml Mepivacain direkt in den Hoden

Meine Frage:
Du gibst dir vom Arzt verordnet Spritzen direkt in die Hoden ?

Mir werden diese Spritzen für Verlauf Samenleiter bis in die Leistengegend verweigert.
Ich hätte hier gerne eine Antwort wie du die Spritzen erreicht hast, wie du sie verträgst, wie sie wirken.

Ich war in Süddeutschland, allerdings keine Ref ..., wir könnten uns austauschen. gerne pn

Wenn in Süddeutschland ein Arzt von Vasektomie Schmerz Syndrom spricht, hat sich seit vor 18 Jahren tatsächlich was getan.

Grüße
Die Schmerzen traten bei der Duschtrennung der Samenleiter auf. Sagt zu mindestens der Arzt. Die Diagnose Verdacht auf..Post Vasektomie Syndrom habe ich schriftlich. Verhärtungen sind keine zu erfühlen.
Die Spritzen setze ich mir nicht selber, sondern der Urologe. Etwa 2 von 3 Spritzversuchen sorgen für 8 stündige Ruhe. An den anderen Tagen sind die Schmerzen dafür unerträglich.

Kommen solche starken Schmerzen häufig nach Vasektionen vor? Und was kann man sonst dagegen unternehmen, als gleich wieder operieren zu lassen?

Viele Grüße

Wolfgang

6

Samstag, 13. Oktober 2012, 02:01

Die Schmerzen traten bei der Duschtrennung der Samenleiter auf

Das würde meine Ansicht bestätigen, dass bei manchen die Nervenhülle ( Netz ) die den Samenleiter umgibt an einer Stelle ( Knoten ? ) die einen Impuls ( Maximal Nervenschmerz, chemisch, elektrisch ) weitergibt der ne Menge zerstören kann ( Nervenübergänge bis Blase und mehr).
--
Verdacht auf..Post Vasektomie Syndrom habe ich schriftlich

hier solltest du dir bescheinigen lassen, dass: Post Vasektomie Syndrom, nach Sterilisations Vasektomie "gesichert"
Ursache Schmerz, nicht Psyche. Icd - 10 Nummer vom Arzt eintragen lassen.
Auch wenn du meinst, dass du psychisch beeinträchtigt bist, die Psyche nicht die Ursache ist sondern der körperliche Schmerz, der durch die Vas kommt.

Wenn du meinst dass du psychische Hilfe brauchst, dann solltest du schreiben lassen: Schmerztherapie, Trainieren Umgang mit Schmerzen nach Vasektomie " Post Vasektomie Syndrom "
und kontrollieren dass du diesen Zettel mitnimmst, nicht einen mit Psychotherapie untergeschoben kriegst.
Ist für manche Berufe wichtig, auch mal später.

--
Meine Hoden füllen
sich und wollen platzen.

Hatte ich ganz schlimm vor Nebenhodenentfernung, jetzt etwas besser. ZB stehst am Zeitungsstand und du fühlst dass irgendwie deine Hoden volllaufen. Doch das kann so eigentlich nicht sein. Möglicherweise durch Nervenschädigung verursacht.

--
Die Ärzte können, wollen mir nicht helfen

für diesen Satz hab ich Wahnvorstellungen ( Verfolgungswahn ) unterstellt gekriegt. Da die Ärzte in Deutschland ja die besten sind.

--
Ich muss lernen mit dem Schmerz anders umzugehen. Auf einmal
sagt mein Arzt etwas von Post- Vasektomie-Syndrom. Davon hatte ich vorher
nichts gehört! Auch nicht beim Aufklärungsgespräch.

Du darfst die Schuld nicht bei dir suchen. Du bist nicht schuld. Du warst vielleicht zu doof dich richtig zu informieren, oder eingelullt von deinem Arzt.

Du siehst ja, der Arzt weis jetzt dass es Vas Probleme gibt. Schmerzen bis zur dauerhaften Arbeitsunfähigkeit ? Vorher wusste er DAS nicht ?
oder hat duch NUR nicht darüber aufgeklärt ?
Was steht denn in deinem Aufklärungszettel ?
Du darfst auf ihn wütend sein, ihn verfluchen, was immer du willst. Das ist das einzigste was im Höchstschmerz hilft.

Ich weis von was ich schreibe:
http://www.patienten-selbsthilfegruppen.de/forum/index.php?page=Thread&postID=193#post193

Vielleicht hast du ja auch Glück und die Schmerzen legen sich in einem halben Jahr, oder du gewöhnst dich dran.

7

Samstag, 13. Oktober 2012, 10:51

Warum das Post-Vasektomie Schmerzsyndrom in der ersten Zeit nach der Vasektomie üblicherweise noch nicht operativ behandelt wird

Wolfgang hat mich per PN gefragt, warum ich eine Folge-OP wegen der Schmerz-Probleme 3 Wochen nach der Vasektomie für verfrüht halte. Da ich denke, dass meine Antwort für alle interessant ist, antworte ich hier:


Hallo Wolfgang,

ich empfehle Ihnen, auch mal folgende Seiten zu lesen (auch die darauf enthaltenen verlinkten Seiten):

http://www.patienten-selbsthilfegruppen.de/gruppen/vasektomie.html
http://www.patienten-selbsthilfegruppen.de/forum/index.php?page=Thread&threadID=286
Dann schmökern Sie doch auch mal einfach so im Forum herum, schauen Sie auf den Themen-Übersichtsseiten, welche der Themen Sie ansprechen.

Die eigentliche Antwort habe ich in ein eigenes Thema eingestellt. Dieses finden Sie hier:
http://www.patienten-selbsthilfegruppen.de/forum/index.php?page=Thread&threadID=295

Dieser Beitrag wurde von »Uwe« geändert, zuletzt: 13. Oktober 2012, 17:47


Heinz-Peter

unregistriert

8

Montag, 15. Oktober 2012, 16:53

Hallo!
Ich habe mich einer Refertilisierungs-OP unterzogen, aufgrund von über 5 Jahre andauernden permanenten Schmerzen, hervorgerufen durch einen Überdruck in den Nebenhoden, siehe dazu alle meine Beiträge von Heinz-Peter und auch die von Uwe. Bin auch aus dem südlichen Deutschland, Ärzteempfehlungen habe ich Dir per privater Nachricht gesendet. Würde aber auch mindestens ein halbes Jahr abwarten. Kenne die Schmerzen, in den ersten 4 Monaten war es die brutalste Hölle, danach wurde es ein wenig besser, war oft davor, mich selbst umzubringen vor Schmerzen. Die Refi hat leider andere Schmerzen mit sich gebracht, aber der wahnsinnige Druck in den Nebenhoden war 4 Monate nach der Refi fast weg. Wenn Du die Diagnose bzgl. Post-Vasektomie-Schmerzen schriftlich hast, dürfte es keine Probleme bei der Bezahlung durch die Krankenkasse geben, mir wurden immerhin 2/3 erstattet. Bei weiteren Fragen gerne auch per privatem E-Mail (siehe private Nachricht).
Gruß! Heinz-Peter

9

Dienstag, 23. Oktober 2012, 22:33

Schritt zurück...neuer Schnitt

Ich habe mir heute dazu durchgerungen, den Schritt zurück zu tun. Termin soll in 3 Wochen sein. Bitte schreibt ihr mir Argumente die dafür oder dagegen sprechen, nach einer so kurzen Zeit, es werden dann 8 Wochen sein, die Vasektomie rückgängig zu machen. Mein Schmerzlevel ist unerträglich hoch, das Opiatlevel verschiebt sich noch immer weiter nach oben und nun kommen noch Schmerzen durch " dicke Eier" hinzu.

Ich will nicht schon wieder einen Fehler machen.

Lieb Grüße

Wolfgang

Heinz-Peter

unregistriert

10

Mittwoch, 24. Oktober 2012, 09:34

Hallo!
Ich hatte auch 3 bis 4 Monate nach der Vasektomie brutale Schmerzen, so, als wenn mir jemand unten rein getreten hätte. Das Schlimme war, dass dieser Schmerz permanent war, immer da, und ich ihn mit keinem Medikament verhindern konnte, und ich habe fast alles probiert. Nach diesen Monaten wurden die Schmerzen ein wenig besser, aber wirklich nur ein wenig. Das alles ging über 5 Jahre so. Allerdings hatte ich in dieser Zeit manchmal Monate, in welchen die Schmerzen sehr erträglich oder fast weg waren. Ich hatte dann immer gedacht, dass ich es nun geschafft hätte. Ein schmerzerträglicher Zeitraum hatte sich sogar über ein Jahr hingezogen und ich wollte schon eine große Party feiern, als auf einmal die Schmerzen von einem Tag auf den anderen ganz brutal zurückkamen. Da war mir klar, dass dies mich wohl mein ganzes Leben nicht mehr loslassen wird und habe mich endgültig zur Refi entschlossen. Nach der Refi hatte ich über 3 Monate noch ein schmerzvolles Kribbeln in den Nebenhoden, seit dem tut es dort nur ab und zu noch weh. Vermute, die Nebenhoden mussten sich nach diesen 5 Jahren erst mal regenerieren und richtig durchspült werden. Allerdings habe ich seit der Refi anderen Schmerzen, bedingt durch die OP, und zwar an und unter der Narbe (mein Hodensack wurde in der Mitte aufgeschnitten) und an den zusammengenähten Samenleitern, was alles hochzieht und nun Unterbauchschmerzen verursacht. Auch kann ich mich nur unter Schmerzen richtig bücken. Desweiteren wurde die eine Hodenhülle zu eng zusammengenäht, wodurch der eine Hoden kaum Platz hat. Alles in allem geht es mir aber heute besser wie früher, d.h. ich habe die Refi nicht bereut. An Deiner Stelle würde ich noch abwarten, so ein halbes bis zu einem Jahr, falls Du es durchstehst. Vielleicht regelt sich alles noch. Diese Hoffnung hatte ich allerding s auch.
Gruß!
Heinz-Peter

11

Mittwoch, 24. Oktober 2012, 13:28

Ich muss HP widersprechen: Ich würde es so schnell wie möglich machen. Vielleicht ist noch was zu retten, was sonst durch den Überdruck mechanisch zerstört würde. Bei mir hat die Refi auch geholfen, nur die irreversiblen Schäden am linken Nebenhoden verursachen unbehandelt eine Hydrozele.

12

Mittwoch, 24. Oktober 2012, 21:22

nun kommen noch Schmerzen durch " dicke Eier" hinzu
Wenn nun eine deutliche Hodenschwellung hinzugekommen ist, könnte das ein Hinweis auf eine Nebenhodenentzündung sein. Falls der Sie behandelnde Urologe diesen Verdacht mit einer entsprechenden Diagnose bestätigt, besteht Handlungsbedarf; in welche Richtung, das muss der Urologe zusammen mit Ihnen entscheiden. Ich würde jedoch vor einem weiteren operativen Eingriff (auch bei einer Refertilisierung) zusätzlich noch mindestens eine urologische Zweitmeinung einholen.

Ich habe mir heute dazu durchgerungen, den Schritt zurück zu tun.
Sollte es sich NICHT um eine Nebenhodenentzündung handeln und Sie wollen wegen Ihrer Schmerzen trotzdem nicht mehr länger mit einer Refertilisierung warten: Aus meiner Sicht gibt es hier kein eindeutiges "Richtig" oder "Falsch". Es gibt Gründe, die sprechen dafür und Gründe, die sprechen dagegen. Wenn Ihr Leidensdruck so groß ist, dann versuchen Sie doch diesen Weg. Schlimmer wird´s durch die Refertilisierung vermutlich nicht mehr aber Sie haben die Chance auf eine Verbesserung. Wichtig: Wählen Sie den Arzt für die Refertilisierung sorgfältig aus!

Ich wünsche Ihnen viel Glück und die richtige Entscheidung!

Noch etwas: Wenn Sie gesetzlich krankenversichert sind, müssen Sie die Kostenübernahmebestätigung der Krankenkasse für die Refertilisierung in Händen haben, BEVOR Sie den OP-Termin vereinbaren. Ansonsten bleiben Sie möglicherweise auf den Kosten sitzen ( wir hatten hier schon einen solchen Fall, siehe http://www.patienten-selbsthilfegruppen.de/forum/index.php?page=Thread&postID=1181#post1181 ). Wie es bei einer privaten Krankenversicherung aussieht, weiß ich nicht.

Dieser Beitrag wurde von »Uwe« geändert, zuletzt: 25. Oktober 2012, 14:58


13

Mittwoch, 24. Oktober 2012, 23:43

Wolfgang

versuch doch mal zu analysieren, ob die Schmerzen innen aus den Hoden kommen, oder von ausgedehnten Nebenhoden , die liegen im hinteren Bereich des Hoden,
eine Verdickung müsste da auf jeden Fall durch berühren festzustellen sein. Der Nebenhodenkopf liegt im oberen Bereich und wird bei Nervenschädigung EXTREM empfindlich, auch schon ohne Berührung.
Also ist der rückwärtige Bereich von ober bis unten also NH empfindlich ?
oder Teilstücke davon ?
oder der Samenleiterschwanz verdickt und empfindlich ?
oder Samenleiterende stark empfindlich ?

oder ob die gesammte Kombination Hoden und Nebenhoden stark geschwollen ist ohne dass eine Trennung auszumachen ist ?

14

Freitag, 9. November 2012, 08:36

Selbstuntersuchung

Hallo Suedbalkon,

hat ein wenig gedauert bis ich mich an die Selbstuntersuchung gemacht habe. Aber es hat sich auf jeden Fall gelohnt! Auf der schmerzhaften rechten Seite entsteht der Schmerz durch die Schwerkraft. Der Schmerz verschwindet wenn ich liege. Der Schmerz beginnt dort, wo ich den Samenleiter noch spüre und geht bis zum unteren Punkt der Nebenhoden. Verdickt ist er allerdings nur ein wenig. Wenn ich den Samenleiter im Liegen leicht nach oben bewege beginnt der Schmerz sofort. Auf der linken Seite kann ich den Samenleiter gut 1 cm bewegen bis auch dort der Schmerz beginnt. Beim Hinstellen bewegt sich auf der guten linken Seite der Samenleiter leicht nach unten. Rechts praktisch nicht. Ich vermute daher, dass der Samenleiter rechts dort fixiert ist. Ist er sonst frei beweglich? Könnte das ein OP-Fehler sein? Was für eine OP würde dann in Frage kommen? Zusätzlich habe ich "dicke Eier" Schmerzen, die aber durch die Opiate tagsüber verdeckt werden. Im Liegen brauche ich für meinen eigentlich starken Schmerzt ja keine Schmerzmittel
Ich hoffe jemand von euch hat eine Idee.

Grüße aus dem Süden

Wolfgang

15

Freitag, 9. November 2012, 20:46

Hallo Südbalkon,

Hab gerade beim Herumstöbern deinen Beitrag gefunden.
ich hatte auch nach meiner OP die im März 2004 war, Probleme wegen Schmerzen an den Enden der abgebundenen Samenleitern. Vornehmlich an denen die nicht mehr am Hoden dran waren. Problem scheint die Verdickung zu sein, die so hatte es sich damals zumindest angefühlt am Gewebe reibt. Ich kann natürlich keinen Vergleich ziehen. Es hat ca, zwei Jahre gedauert bis diese Erscheinung verwachsen war. Ich hab mir mit der Umstellung bei den Unterhosen etwas helfen können. Das zweite Problem mit den "platzenden Hoden" hatte ich auch. Scheint ein Problem bei Männern zu sein die eine größere Menge Spermien produzieren. Mein Nachbar hatte das auch. Es gibt aber auch Männer die diese Erscheinung nicht kennen. In meinem Fall war das in etwa vier Jahre lang so und verschwand dann allmählich. Seit ca 2008 war ich dann schmerzfrei. Das Verschwinden der Schmerzen hängt womöglich mit dem Abbau durch Antizellen im Blut zusammen, was aber bislang kaum erforscht ist. Ich hatte irgendwo mal einen Beitrag zu dem Thema gelesen wo in etwa drin stand, dass direkt nach der OP der Nebenhoden die Spermien abbaut und man irgendwann Antikörper im Blut des Mannes gegen seine eigenen Spermien nachweisen kann. Der Nebenhoden ist direkt nach der OP aber erstmal überlastet, dass fühlt sich nicht wirklich schön an. Aus heutiger Sicht würd ich's nicht nochmal machen. Aufklärung und auch Forschung am Patienten Mann sind irgendwo mangelhaft. Ich wünsch Dir erstmal alles gute und hoffe für dich, das Du bald wieder schmerzfrei bist!

16

Samstag, 10. November 2012, 04:22

Wolfgang

Hallo, ich würde mir aus einer Vorlage Buch Anatomie Hoden u NH Gebilde fein abzeichnen, möglichst groß, feine fühlbare Strukturen einzeichnen. Diese Blätter als Vorlage mehrfach ( kopieren , so dass die Kopieen die Hoden NH als feine Striche zu sehen sind, dann die schmerzenden fühlbare Veränderungen dicker nachtragen.

starke Schmerzen in ROTe Kringel und aussen notieren
Dann gelangt man nach einiger Zeit zu einer gewissen Aussagekraft.

Ich kann Veränderungen der Strukturen ( stehengebliebene Hautfetzen der NH bei Wetteränderung feststellen, schwillt zB an bei Wetterändeung, Regen, nach Regen sind sofort veränderung der kleinsten Schwellungen feststellbar / fühlbar.

Mondphasen, zB abnehmender Mond, vergleichen mit Wasserstand Flut in Hamburg ( ACHTUNG KEIN WITZ ) gesammter Bauchraum deutlich geschwollen
Überlegung Wassereinlagerungen im zerstörten Gewebe kann nicht abfließen, wird vom Mond angezogen wie ( mit ) die Flut in Hambuirg

Ich hab selber mit mir gerungen, das zu aktzeptieren, doch meine Beobachtungen seit 18 ? Jahren treffen zu

sobald ein Arzt kommt und sagt: die Pille macht alles gut und die wirkt, und wirkt tatsächlich, hör ich auf davon zu " fantasieren " und renn wieder draussen rum


Ärzte untersuchen nicht richtig, weil :

1. sie gar nicht wissen wo sie was untersuchen sollen, weil sie nicht wissen von was sie gerade hören
2. weil sie gar nichts finden wollen um die heilige Kuh Vas nicht selber kaputtzuschreiben

Beispiel: ich sagte allen Ärzten, beim Stehen werden die Hoden schwer, als ob sie mit Blut volllaufen, also muss die Untersuchung im Stehen durchgeführt werden. Der Arzt bat mich hinzulegen. Dann die Eier zu befummeln ,,merkbar keine Ahnung was er sucht, oder nur wie ein Trampel im Porzellanladen hirnlos befingert, obwohl ich mit Zeichnung die Stellen belegt hatte.

Mehrere Ärzte gaben mir keine Auskunft warum nicht im stehen getestet wird.
Ein Arzt hat mir gesagt: steht so im Lehrbuch. Meine Erkenntnis dass im Stehen mehr Schmerz konnte oder wollte er nicht nachvollziehen.

Der nächste Arzt wollte auch nur im Liegen fummeln. Dann sagte ich ihm. Ich sagte doch, dass im stehen die Hoden deutlich volllaufen, eher Schwellungen festzustellen sind, also muss man auch im stehen kontrollieren AUCH WENN ES NICHT SO iM LEHRBUCH STEHT

Er kontrollierte im stehen und konnte eine geringe Schwellung finden.

Man muss die Ärzte darauf hinweisen, was kaputt ist, wie sie das finden können.und wie es richtig behandelt wird. Als wär man Goldsucher im Mariannengraben.

Ob man dann richtig behandelt wird ist trotzdem Glücksache.

17

Samstag, 10. November 2012, 04:44

Hallo frontman

ich kann deine Ansichten nicht nur bestätigen, sondern bin auch der gleichen Meinung. Für genau diese Äusserungen hab ich 2 ? Gutachten dass ich völlig verblödetbin und unter Verfolgungswahn leide. Bild dir selber ein Urteil.
Allerdings mit der baldigen Schmerzfreiheit kämpfe ich seit 1994, also wirds in diesem lausigen Leben wohl nix mehr werden.

Du ( dein Körper ) hat wohl noch mal die Kurve gekriegt, hoffentlich hält das an. Und hoffentlich bleibst du UNS gewogen, du und andere die Glück gehabt haben, sind hier und draussen genau so wichtig um Solidarität zu zeigen und uns nicht als Psychokasper abqualifizieren zu lassen, die bei jedem kleinen Pups anfangen zu weinen.
Das ist zB mir oft genug passiert.

Hier mein Fall für dich zur vollständigen Information, Betonung auf schonend:

http://www.patienten-selbsthilfegruppen.de/forum/index.php?page=Thread&threadID=37

SUEDBALKON Sterilisation extra schonend für Vaterlandsverteidiger

18

Samstag, 10. November 2012, 15:46

Postkasten voll :-))

Hallo Suedblakon,

dein privater Postkasten ist hier leider voll.

Gibt es die Mitteilung halt hier öffentlich

Grüße aus dem Süden

Wolfgang



Mach das...komme mal vorbei und lass uns reden. Dich scheint es hier am
schlimmsten erwischt zu haben...oder wahrscheinlich schreibt du nur sehr
genau darüber. Für mich ist es jetzt wichtig, nicht alle deine Fehler
zu wiederholen...sorry...sondern gleich einen guten Arzt zu finden, der
mir helfen kann.

Danke für deine Erfahrungsberichte und vielen guten Tipps.

Wolfgang

19

Samstag, 10. November 2012, 16:57

Ich gehe nach deinen Beschreibungen davon aus, dass man dir mittels Refertilisierung echt helfen könnte. Mach schnell, ehe etwas unwiederbringlich kaputt geht. Bei mir hat es linken Nebenhoden erwischt, da war die Besserung durch die Refi nach 5 Jahren auch da, aber der rechte Strang ist wieder völlig ok, beim linken sind deutliche Veränderungen tastbar und es bildet sich eine Hydrozele, wenn man nicht hormonell gegensteuert und die Spermienproduktion drastisch herunterfährt.

20

Samstag, 10. November 2012, 17:21

Hallo Südbalkon,

ich hab deine Geschichte gelesen und bin entsetzt!
Ich weis nicht wie aktuell das alles noch ist, aber den Vorschlag mit dem VdK solltest Du annehmen.
Mich hat in der Zeit der Schmerzen natürlich auch genervt, dass es viele Stimmen gibt die eine Vasektomie als völlig harmlos abstempeln. Dazu tragen natürlich auch diverse Geschlechtsgenossen bei, die als größtes Problem die nachwachsenden Haare angeben. Das hatte in meinem Fall damals dazu geführt, das mein Verhältnis zu meiner Frau zerüttete. Die anderen Männer stellen sich schließlich nicht so zimperlich an! Dazu kommt natürlich noch das "jammernde" Männer schnell abgestempelt werden! Es ist schlimm wie viele Ärzte ihre Patienten psychosomatisch abstempeln wenn sie fachlich nicht mehr weiter wissen.
Schade das Dir sowas passieren musste. Viel Glück und Kopf hoch!

21

Sonntag, 11. November 2012, 05:09

Ja VDK und Patientenorganisationen, Sozialämter usw. hab ich durch. Solange man noch alle Arme und Beine dran hat, können die auch nichts tun. In Wahrheit gibt es sogar zu viele Op Geschädigte die keine Rechte im Rechtstaat sehen. Weil keiner sich für sie einsetzt oder sie ihren Fall nicht beweisen können. Solange dein Kopp bei Erhalt der Unterlagen nicht auf den Boden fällt bist du Simulant, der den Staat betrügen will.

Unsere Situation ist einfach zu ungewöhnlich, Rückfragen bei Amts - Ärzten erfolgt, diese haben keine Kenntnis und erhalten nur: Durch Vas sind keine Schäden bekannt.

An dieser Stelle: vielen Dank an die ( wenigen ) Sachbearbeiter die sich meinen Fall antun und mich nicht auflaufen lassen. Für alle die mit unserem Problem nach mir kommen.

22

Montag, 12. November 2012, 06:28

Absturz ohne Ende!

...und es geht weiter....

Der Absturz kennt kein Ende!! Letzte Nacht ist es passiert. Ich habe mich 2 mal eingepinkelt!! Die ersten beide mal wo es passiert ist, hatte ich noch jeden Tag meine Spritzen direkt in den Hoden bekommen. Und ich dachte es würde daran liegen. Aber die bekomme ich ja nicht mehr! Alkohol ist auch keiner im Spiel gewesen, obwohl mich das die letzten 35 Jahre auch nicht zum Bettnässer gemacht hatte. ( ich bin jetzt zur Vereinfachung mal davon ausgegangen, dass ich seit meinem 15. Lebensjahr ab und zu was getrunken habe :-)) - ich bin immer noch 50 )

Gibt es irgendjemand der ähnliche Erfahrungen gemacht hat? Oder liegt es an den Opiaten, die ich noch fleißig nehme?
Einen verzweifelten Gruß

Wolfgang

23

Montag, 12. November 2012, 18:41

Naja, Sie bekommen zwar keine Spritzen mehr direkt in den Hoden, nehmen aber noch Opiate gegen die Schmerzen. Außerdem stehen Sie derzeit - verständlicherweise - bestimmt unter enormem psychischen Druck (Zukunftsängste, wie wird das alles weitergehen?). Beides (zusammen) kann für das Einnässen verantwortlich sein. Ich denke, dieses Problem wird längerfristig mit Sicherheit wieder verschwinden - versuchen Sie einfach, in diesem Eck möglichst gelassen zu bleiben.

24

Dienstag, 13. November 2012, 04:46

Du solltest auf jeden Fall Uwe` Tip beherzigen. Möglichst gelassen zu sein. zu bleiben. Das wird nicht leicht in deiner Situation, sondern macht einfach nur fertig. Der Schmerz haut dermassen rein, dass jemand( auch ein Arzt ) der das nicht kennt, nicht erkennen kann, oder nicht erkennen will

Also so gelassen zu bleiben wie möglich in der jeweiligen Situation. Wenn du dann zeitweise schluchzend vor Schmerz in der Ecke liegst, hilflos wie ein Baby?
Ja, das ist vollig normal. Wichtig ist nur dass DU erkennst, woher und wo durch DAS kommt. Deinem nahen Umfeld ( Frau ) klarzumachen, dass das eben so ist und wir gemeinsam da durch müssen. Wenn deine Frau nicht so feige ist wie meine Ex Frau dann hat sie Verständnis und begleitet dich zu den Ärzten und hilft dir deine Beobachtungen und Op Ansichten durch zu ziehen. Die Partnerinnen sollten hier mitlesen

.
Hier helfen keine hochgeistigen Informationen hochschul geschulter Spezialisten die keinen Schmerz bisher gesehen haben, davon reden wie der Blinde von der Farbe.

Sondern hier helfen nur ganz einfache archaische Dinge, die ich selber mit einer Jungfrau bei Mondschein und Wolfsgeheul erfunden habe, nachdem mir von 1994 bis 2001 alle Ärzte Schmerzmittel und Behandlung versagt hatten. Ich hätte meinen op Ablauf nur eingebildet, würde die Schmerzen nur einbilden.
Heute liegt mir ein path. Befund vor.

Ich hab keine Lust mehr Psychospezialisten die von unserem Problem keine Ahnung haben mit meinen Erfahrungen zu versorgen und mich dann als Psycho Kasper mit Wahnvorstellungen abkaspern zu lassen.. Bestimmte persönlich bekannte Personen aus dem ärztlichen / psychologischen Kreis sind davon ausgenommen.

Kriegst du natürlich wie jeder Geschädigte hier per pn, fast kostenlos für ein Eis irgendwann in der ungewissen Zukunft.

Also wenn du meinst, dass du trotz deinen Problemen gelassen genug bist und davon gehe ich aus, dann solltest du noch mal post 16 hier lesen und dann:


Zufall oder als hätte ich es vorgeahnt ?

und du wohnst in Alpennähe, dh Wetter kommt ziemlich schnell über die Alpen, Vergleiche mit dem im Münchner Raum bekannten Föhnwetter und den Beschwerden die daraus resultieren zB speziellen Fälle von Migräne.

meine Theorie die sich bei mir leider dauernd bestätigt:

Der Körper / Nervensystem wird durch die Vasektomie individuell geschädigt, daraus entstehen ebenso individuelle Reaktionen der geschädigten Bereiche unterscheidbar in großflächigen und punktuellen gnadenlosen Schwierigkeiten.

Hat sich bei mir ua in Darmlähmungen bemerkbar gemacht, wobei ich den aufsteigenden ( rechte Seite ), queerenden, absteigenden ( linke Seite ) und Endbereich dennoch genau lokalisieren kann. Die verschieden mit gnadenlosen langandauernden Schmerz bemerkbar MACHTEN.

Ich konnte diesen Schmerzen das blitzschnelle Erscheinen nehmen, den lang andauernden Schmerz ändern in leicht kommender Schmerz ( man kann sich also darauf vorbereiten, aha verdammt der Schmerz kommt in 2 min). Der Schmerz dauert 10 bis 20 min, nach 30 min kann man Entspannung einleiten. Brutal isses immer noch.
Dauert doch keine Stunden mehr.

Folgende Überlegungen führen hierzu:

verschiedene Phänomäen türmen sich auf summieren sich.

Mondphase/ Gezeiten. zu deinem Zeitpunkt war:
http://www.gezeitenfisch.com/de/hamburg/dove-elbe-einfahrt
Der Gezeitenkoeffizient betrug 90(sehr hoch).

http://www.kalender-2013.net/mondkalender-2013/

Wetteränderungen, kurzzeitig verschiedene, kalt warm, kalt oder ähnlich
Wetterfee Miriam: http://www.n24.de/nachrichten/wetter/wetter_index.html

Schaubild:
verschiedene Phänomäen türmen sich auf summieren sich, lösen Körperreaktionen aus

-- =4. geschädigte Stellen in Resonanz ergibt Körperreaktion
I
-- +3. dazu Wetteränderungen kurzfristig
I
-- +2. dadurch Gezeiten Wasserhöhe über m ?
I
-- 1. Mondphase

mal darüber nachdenken. Wie ich darauf komme ? Ich hab Ausbildung in feuchten und hohen Gebieten, hatte teilweise Ausbilderfunktionen in diesen Bereichen inne ( belegbar )

Druck dir den Text aus geh zu Emmett-Behandler, vorher auch gerne pn

http://www.emmett-therapie.de/index.php/anwender-deutschland.html

25

Donnerstag, 15. November 2012, 14:49

und wieder Schmerzen

Heute ist mal wieder so ein Tag..irgendwie vor lauter Schmerzen trotz Höchstmenge, Opiaten, Ibus und Novalgin kaum zu ertragen. Ich hatte noch gehofft, dass es mit der Zeit besser
wird. Allerdings habe ich 2 Tage lang vergessen den Tee meiner chinesischen
Wunderheilerin zu trinken:- ) Ok, ich glaube an so was ja eigentlich nicht.
Aber in meiner Not nehme ich gerade alles mit:-))) natürlich Osteopathie und Akupunktur. Als nächstes steht Emmett auf der Liste. Allerdings ist die Anfahrt über eine Std und länger als 30 min schaffe ich vor Schmerzen nicht. Am 15.12 habe ich Termin in München. Dann sind genau 70 Tage rum, die als max. Lebensdauer des Fadens angegeben wird. Wenn mein Urologe nicht doch was anderes genommen hat:-)..Dann hoffe ich dann endlich zu Erfahren, welche Wege es für mich gibt? Hätte gerne Rückmeldung zum Vergleich zwischen Düsseldorf und München!! Telefoniert habe ich mit beiden. Gefühlsmäßig zieht es mich wohl eher in den Süden als während der närrischen Zeit ins Land des Frohsinns:-))

Grüße aus dem Schwabenland

Wolfgang

26

Donnerstag, 15. November 2012, 16:41

vorher mal bei Emmett Behandler abfragen, wie er dich sehen möchte

ihn über alles informieren

Du solltest dich schonend zum Emmett Behandler fahren lassen
oder ohne Medikamente selber fahren, das wirkt wirklich, ist tatsächlich schonender ( wer hatte danach gefragt ? später dazu mehr )

vorher bei ihm abfragen, ob du mit Schmerzen und vollgedröhnt wie ein Uhu mit Schmerzmittel bei ihm auftauchst, er kann dann die Reaktion der Nerven ( die ja durch die Schmerzen am höchsten sind, dann mit Schmerzmittel lediglich überdeckt sind) nicht eindeutig registrieren und zuordnen.

also bei ihm abfragen, wie er dich zuerst sehen will, vollgedröhnt mit Schmerzmittel oder nicht

wenn dein chin Tee tatsächlich helfen sollte ( physisch oder auch psychisch ) dann solltest du den vielleicht hauptsächlich nehmen und mit Pillen nur sporatisch um die Schmerzspitzen zu nehmen

Emmett Therapie " beruhigt " wie Osteopathie die Nerven / Schmerzen ja nachdem kann dann der Folgebehandler nicht mehr die vollen Schmerzen feststellen.
Deine volle Aussage nicht vollständig wahrnehmen, wegjagen wird dich niemand.

Was meinst mit den 70 Tagen, der Faden löst sich dann auf ? Hat bei mir nicht funktioniert

----------

versuch mal festzustellen ob deine SL Enden auch pieksen ( dh Nylonfadenreste Spitzen davon reizen die Umgebung des Gewebes )
hatte ich von 1994 bis 2007 rechts, wurde bei Nach-op 2001 nicht gesehen, obwohl von mir deutlich genannt und ich zum kürzen veranlasst hatte

Operateure nähen auch die SL Enden zwischen die verschiedenen Hautschichten ein und damit wird vielleicht ein anderer Fehler produziert

Dieser Beitrag wurde von »SUEDBALKON« geändert, zuletzt: 15. November 2012, 17:03


27

Donnerstag, 15. November 2012, 18:43

hallo Wolfgang,



kann Suedbalkon nur zustimmen , was das Emmett betrifft . auch ich habe in Wien meine erste Session gehabt, die mir effektiv das wieder-gerade-gehen zurückgegeben hat.

zumindest die erste wirkt schon ziemlich wunder, wenn es auch nach hokuspokus klingt. Den tipp hatte ich auch von Suedbalkon, er lag damit goldrichtig. die nervennetze wieder in ordnung zu biegen hat etwa nach dem ersten tag sauweh getan , danach aber für tage, sogar ein paar wochen die schmerzen im bauch- und leistenraum gelindert.

egal , womit man sich hilft, jede "paliative" maßnahme (sach' ich jetz mal) hat seinen zweck, wenn das angestrebte ziel einer besseren lebensqualität (wie sarkastisch in diesem kontext) damit erreicht werden kann - nur meine meinung... ... ...

dies is in unserem kreis, der männer, die einander nachvollziehen können, wichtig, und ich muss betonen , dass mir dieses forum und die paar nutzvollen tipps mir immens dabei geholfen haben , mich nicht die nächste talsperre runter zu werfen...

verwundernd allerdings, dass in keiner relation 17-18 jahre und monate vergleichbar sind.. und doch manche gemeinsamkeiten , die wir untereinander austauschen uns die hoffnung geben, dass jeder für sich einen kleinen beitrag für die allgemeinheit leisten kann ( wenn ich auch persönlich wohl hier der jüngste bin und leider mehr lerne als lernen kann )


zu dem ruhig bleiben, obwohl alles fürn a*sch ist, meine ich doch,
es langsam ein wenig zu lernen. als wären unsere größten sorgen, dass
die psyche einen knacks nimmt, wenn das boot brennt und sowieso absinkt.

ich wünsche Dir auch , wolfgang, dass Du einen weg findest, der Dir besserung beschaffen kann.

28

Dienstag, 27. November 2012, 09:35

Spiegel Artikel....Pfuscher oder Retter

Seit meiner Vasektomie vor 2 Monaten, war ich bei 5 verschiedenen Urologen und 5 anderen Ärzten. Neurologen, Schmerztherapeuten, ganzheitlichen Ärzten...etc..
Seitdem habe ich 10 verschiedene Diagnosen und genauso viele Therapien vorgeschlagen bekommen.

Die einzigen sinnvollen Hinweise habe ich hier gefunden!!

Lest mal die Titelgeschichte des Spiegels. Meine Antwort ist eindeutig!

Grüße

Wolfgang

29

Montag, 24. Dezember 2012, 06:58

OP Termin für 05.02.

Ich habe
jetzt für den 5.02. einen Op Termin. Richtig glücklich bin ich darüber
nicht. Der Arzt möchte neben einer Refi gleich eine mikrochirurgische
Funikulusdenervierung durchführen. Da meine Schmerzen aus der
Samenstrangneuralgie gerade kleiner werden, halte ich das für eine nicht
so gute Lösung. Schließlich ist dieses ja auch ein endgültiger Eingriff mit gehörigen Konsequenzen. Was haltet ihr von der Vorgehensweise? Sollte ich mit der Denerverierung noch warten?

Erbitte mir viele Kommentare.Sowohl über den Zeitpunkt, wie auch über die geplante Op selber.

Eine schöne Weihnachtszeit wünscht

Wolfgang

30

Dienstag, 25. Dezember 2012, 23:12

Refi und Denervierung

Denervierung dürfte sich bei Refi anbieten, da der Zugang der gleiche ist. Da ich die Denervierung auch hinter mir habe - allerdings wegen einer Varikozele - kann ich aber versichern, dass auch das kein Wundermittel gegen Schmerzen ist. Womit ich allerdings weiterhelfen könnte, wären weitere Informationen zur Vorgehensweise bei der OP. Vielleicht helfen auch diese Links zu Youtube:

http://www.youtube.com/watch?v=-bStD8N9Aig

http://www.youtube.com/watch?v=4A6V_0mBYf8

Weitere Informationen gebe ich gern, evtl. auch per PN oder E-Mail.

Wer soll die OP durchführen? Bitte per PN mitteilen, sonst gibt es Stress wegen Forumregeln.

Freundliche Grüße

Rudi

31

Mittwoch, 2. Januar 2013, 17:41

Frohes Neues und Danke

Hallo Rudi,

erst mal ein schönes Neues Jahr für dich und die anderen Forennutzer. Danke für deinen Eintrag. Ich möchte den Eingriff in München machen lassen. Mir macht es sorgen, dass die Verödung der Nerven eine endgültige OP ist und ich noch Hoffnung habe, dass sich die Schmerzen von selber legen.Die Nervenschmerzen wurden vor Weihnachten langsam besser. Zur Zeit kann ich das aber nicht mehr überprüfen, weil die Schmerzen durch die starke Verdickung der Nebenhoden jeden Tag größer werden und ich immer größere Mengen Opiate benötige:-((

Ich habe gelesen, dass eine Verödung evtl neue Schmerzen oder Phantomschmerzen nach sich ziehen können! Was sind deine Erfahrungen? Wie sind die Erfahrungen von andren Forennutzern?

Jetzt hat mein Urologe mit Testosteron Gel verschrieben, in der Hoffnung, dass dadurch die Spermienproduktion kleiner wird?!? Hat jemand Erfahrung damit? Es scheint mir ein eher kleiner Eingriff in die Körperchemie zu sein.Ob die Schmerzen jedoch wirklich kleiner werden bleibt abzuwarten.

Meine Testoteronspiegel ist um etwa 40 %!! gefallen seit der Vasektomie vor 12 Wochen, aber noch immer im Normbereich. Vielleicht sollte ich das auch nochmal an anderer Stelle im Forum posten, weil das ja auch eine immer wiederkehrender Frage ist.

Grüße aus dem Schwabenland

Wolfgang

Dieser Beitrag wurde von »Wolfgang« geändert, zuletzt: 3. Januar 2013, 08:22


32

Donnerstag, 3. Januar 2013, 01:08

Ich verstehe den Wunsch: ein Eingriff, alles behoben und alles richtig gemacht.
Dazu:
1. Refi: zusammenfügen von getrennten Samenleiter ( wie lang war das entfernte und vernichtete Stück ? ) ( und hoffen )
hat der neue Arzt gefragt wie viele cm entfernt wurden, will er Teile verlängern, wie will er Komplikationen vermeiden, welche Meinung hat er zu Vas post Probleme allg. und zu deinem Problem ?
2. Nerven zerstören ( und hoffen )
Meiner Erfahrung nach ( keine Refi ) einen Teil zusammenfügen, andere Teile zerstören, würde ich nicht durchführen lassen.

Letztendlich wurde etwas wesentliches zerstört und bereitet furchtbare Schmerzen und Funktionsstörungen.
Wenn jetzt mehrere verschiedene Schritte durchgeführt werden, kann niemand unterscheiden welcher Schritt falsch oder enen nicht richtig war.
Niemand, der Arzt sowieso nicht und du auch nicht kann feststellen warum welche Schmerzen noch vorhanden sind, oder neue Schmerzen durch die neue Op erst bleibend verursacht worden ist.
Sowieso braucht bei Problemen eh bis der Wundschmerz weg ist, ziehen bis sich alles wieder eingespielt hat mindestens ein halbes Jahr, bis du sagen kannst, ob die Folge -op der Bringer war. Wenn die Hoden dann noch auf der richtigen Höhe hängen, wenn nicht, dann hast du ständig Probleme durch Zug bis in die Leiste und die Hoden werden da höherhängend zwischen den Beinen mehr oder weniger gequetscht.
Hierzu musst du ausführliche Doku führen, wann bei welcher Gelegenheit Schmerzen ua in welcher Intensität vorkommen.
Nach der op hast du lange völlig andere Schmerzen, dann hast du alles vorherige vergessen.

zumindest mir gings jedesmal so und eigentlich wach ich jeden morgen mit totem Gehirn auf und muss mich erst erinnern was ich machen wollte. Meist klappts nicht.
Sollte es bei dir oder anderem besser laufen, dann Glückwunsch
warst du eigentlich schon bei Emmett und Osteopath ? Was haben die gesagt ?

Nochmal: Ich würde auf jedenfall immer nur einen Schritt machen lassen und auf gar keinen Fall die Einloch - Theorie wie bei ? wo dann eben genau so unkontrolliert 8 ? Hautschichten Fäden ziehen können ? und letztendlich nichts mehr aufzudröseln ist.

wie hoch ist deine Dosis und welches Mittel an Opiaten ?
wie groß wird der Nebenhoden ?
hast du den Umfang mit Farbstift markiert mit Cm Maß fotografiert ? nicht für mich sondern für DEINE Dokumentation

meine NH wurden 6 x 2 cm geschwollen hart wie Vollgummi oder gelertartig mit ca 7 härteren gelertartigen Pillen, je nach Wetter. Bei Stress flüchtig, hattest du Probleme diese Schwellungen beim Arzt in der max Stärke vorzuzeigen ?

Will der Reparateur bei offener Wunde Bilder vom geschwollenen Hoden machen ?
Hat er gesagt, dass der Nh bei Op - vielleicht - in sich zusammenfällt ? schließlich stehst du ja unter Betäubungsmittel

will er dann mit der op wie geplant weitermachen oder die op anders durchführen ?

usw

Dieser Beitrag wurde von »SUEDBALKON« geändert, zuletzt: 4. Januar 2013, 01:20


33

Donnerstag, 3. Januar 2013, 16:24

Hat der Reparateur ( von sich selber aus ) angesprochen, dass er die Flüssigkeit in den Nebenhoden im Labor auf ( was, welche Aspekte ?, welche Veränderung hin, Schmerzmarker ? ) untersuchen will ?

der Reparateur hat die vergrößerten NH gesehen, hat er angesprochen, wie er dokumentieren will:
bei öffnen der Samenleiterenden dokumentieren, fotografieren, filmen, wie stark die erzeugte Flüssigkeit rausspritzt ? ( siehe post BestnGuy? )
ob der NH reagiert, wie er reagiert, ob Ausbuchtungen entstanden sind ?

das mag sich jetzt alles sehr utopisch anhören, doch würde dir bei weiteren Problemen auf jeden Fall weiterhelfen und ohne Beweise stehst du dann immer wie ein Trottel da, so wie ich.

usw

34

Donnerstag, 3. Januar 2013, 20:56

mailbox voll

Viele Gute Fragen und Bemerkungen. Vielleicht sollten wir mal telefonieren. Deine Mailbox hier ist schon wieder voll :-(

Grüße aus dem Schwabenland

Wolfgang

35

Freitag, 4. Januar 2013, 03:47

Tel, klar immer
doch auch hier gehts weiter: SUEDBALKON, Profil, E-mail senden, geht an den angemeldeten E-mail Account

http://www.patienten-selbsthilfegruppen.de/forum/index.php?page=User&userID=9

36

Sonntag, 27. Januar 2013, 14:28

Was nun?

Im Moment dreht sich mein Kopf ohne Ende und ich kann keinen Gedanken mehr fassen. Ich brauche Eure Hilfe, Euren Rat!
Ich habe jetzt in 10 Tagen einen Termin für Refertilisierung. Diagnose
Post-Vasektomie Schmerzsyndrom habe ich schriftlich. Kostenübernahme der Krankenkasse liegt vor. Alles gut!


Nun werden die Schmerzen seit 2 Wochen merklich besser! Klar nehme ich noch Opiate und bin nicht schmerzfrei, aber es wird besser. Vasktomie liegt jetzt 4 Monate zurück.
Es stellt sich also die Frage, ob es sich bei der Besserung nur um das Zahnarztstuhl Syndrom handelt. Und ob ich denn Chancen habe, ohne OP wirklich wieder schmerzfrei zu werden.



Ich bitte um Ratschläge, was ich machen soll. OP Termin verschieben oder nicht!

Vielen dank für Eure Hilfe

Wolfgang

Dieser Beitrag wurde von »Wolfgang« geändert, zuletzt: 27. Januar 2013, 15:07


37

Sonntag, 27. Januar 2013, 20:01

Termin natürlich nicht verschieben, wenn du nur unter Opiaten schmerzfrei bist, ist deine Schmerzfreiheit sehr zu relativieren. Also hin zurOP und alles wird gut, nur Mut!

38

Montag, 28. Januar 2013, 01:09

Na ja, normalerweise würde ich auch sagen, op und nix anderes.
Doch, du hast deine Diagnosen und Kostenübernahme. Das nimmt dir schon mal keiner mehr weg, hoffe ich.

Dein Kopf dreht sich und sagt ich hab die Zahnarztstuhlangst und deshalb gehen die Schmerzen weg ?
Das ist prinzipiell kein guter Ratgeber. Du musst deine op ruhig durchplanen, ruhig angehen, durchziehen, dannach in Ruhe Nachbehandlungen entscheiden, organisieren,usw

Zahnarztstuhlangst oder tatsächlicher Abbau von Schmerzen und Funktionsstörungen durch andere Behandlungen ?
Ich würde diese Gelegenheit als Chance nutzen, wenn der global wirkende Schmerz geht, der tatsächlich noch vorhandene, der evtl verursachende Schmerz ganz genau festhalten und dokumentieren mit Zeichnungen, denn jetzt kann das eher funktionieren als wenn ein anderer Schmerz überdeckt.

Selbst wenn deine Angst vor der op zutreffen sollte, kannst du dann mit Sicherheit, die tatsächlichen Schmerzen zusätzlich angeben, zB verwachsung evtl. zwischen da und da möglich, bitte zusätzlich nachsehen.
Und du kennst deinen Körper besser und kannst sagen: aha da isser wieder, mein ganz persönliche Reaktion auf die kommende op. Die Angst vorm Zahnarztstuhl mit oder ohne Stuhl. Sagst dir, so isses halt, grinst so blöt sarkastisch wie ich und gehst beruhigt in die op.

Ich würde dem schwindenden Schmerz nicht eingreifen, sondern mitspielen. op auf später verschieben. Weiterhin händische Verfahren wie Osteophatie und Emmett nutzen und dokumentieren.

Später mit mehr Erfahrung und Erkenntnissen über den Umfang einer op neu entscheiden. Möglicherweise musses ja gar keine Refi sein.
sondern nur ne Entlastungsop wie Knubbel eines verhärteten / an Haut verwachsenen Samenleiterensstücks

Einem schwindenden Schmerz würde ich niemals mit einer neuen op in die evtl Teil-Heilung pfuschen

Bei mir wars einfacher zu entscheiden. Ich hatte von Anfang an zugesehen.

Viel Glück

Heinz-Peter

unregistriert

39

Donnerstag, 31. Januar 2013, 14:25

Hallo Wolfgang!
Habe eine private Mail geschickt

40

Dienstag, 5. Februar 2013, 20:39

Op Verschoben

Also ich habe jetzt die OP verschoben. Der Schmerz ist wirklich deutlich kleiner geworden und da wollte ich einfach noch abwarten.

Womit ich nicht gerechnet hatte war die Reaktion meines Körpers. ich lebe ja die letzten 4 Monate nur für dieses Termin. Nun hat mich eine heftige Depression erwischt. Zwei Tage habe ich nur unter der Bettdecke verbracht :-(( Ab heute kämpfe ich dagegen an. Aber ich musste erst mal die Zusammenhänge selber sehen. Fühlte mich von einer Sekunde krank und leer. Oh ja, die Psyche darf man nicht unterschätzen.

Grüße aus dem Süden und danke für Die Tipps

Wolfgang

41

Dienstag, 5. Februar 2013, 22:52

Die Reaktion des Körpers: ist Schmerzabbau

Die Reaktion des Gehirnes: ist Depression
oder Adrenalinausschüttung, die den Körper zum Schmerzabbau bringt


zB bei mir: ich ging mit schmerzenden geschwollenen Hoden zum Arzt, bis ich dran war, waren die 6 x 2 cm hart geschwollenen Nebenhoden völlig abgeschwollen, nix vorzuzeigen = Simulant

Ich gehe davon aus, dass mein Körper hier Adrenalin ausgeschüttet hat um zu funktionieren, Arbeitsbereitschaft herzustellen, also etwa so wie bei einen Einsatz Fallschirmsprung

Vielleicht hast ja du ähnlich reagiert, also genau analysieren wieviele Prozent tatsächlich einer Depression ähneln oder anderweitig zuzuordnen sind.

Auf jedenfall war " es " eine starke Reaktion, das auch die Wetterkapriolen der letzten Tage unten gehalten hat, ich nämlich geh gerade am Stock und kann kaum die Füße anheben

42

Sonntag, 10. Februar 2013, 18:25

Selber Schuld

Jetzt hätte ich schon das erste Wochenende nach der OP hinter mir...ja hätte, wenn ich sie nicht verschoben hätte:-(( Vor drei Tagen ist es dann passiert. Mittags überlege ich noch, ob ich die Opiate nicht ganz absetzen kann, keine 2 Stunden später sind die Schmerzen in ihrer vollen Wucht wieder da. heute komme ich gar nicht mit der SchmerztablettenEinnahme hinterher.

Wahrscheinlich war der Wunsch die OP zu umgehen zwar groß...aber viele Wünsche werden im leben erfüllt. Mein Ziel war eigentlich Anfang März zu entscheiden, ob ich noch Opiate brauche, ob ich mich operieren lasse. Wenn der Schmerz anklopft wünsche ich mich sofort unters Messer.

Grüße aus dem Schwabenland

Wolfgang

43

Sonntag, 10. Februar 2013, 19:23

Das Verschieben war sicher ein Fehler, denn Zeit ist hier nicht Geld sondern weniger Schmerz.....
Mach hin ;-)

44

Sonntag, 10. Februar 2013, 20:16

gemach gemach

gerade vorhin kam im Wetter - TV:
Wolken überm Bodensee haben viel Feuchtigkeit aufgenommen und treiben nach Norden, also in deine Richtung. Jetzt weist du wie du auf feuchte Kälte und die entsprechenden Wolken über dir von Süd nach Nord schiebend reagierst.
Kannst mit dem Empfinden später vergleichen.
Möglicherweise hab ich auch deshalb früher in dem Bereich wohnend bei solchen Wetterkonstellationen so starken Schmerzen gehabt

wer weis für was das Warten noch gut war.

45

Donnerstag, 14. Februar 2013, 15:06

Strafe bekommen...:-(

ja, da habe ich wohl selber Schuld. Jetzt habe ich erst am 16.04 einen neuen Termin und der Schmerz ist so stark wir noch nie. Nochmal werde ich ihn nicht verschieben!!

Grüße aus dem Schwabenland

Wolfgang

46

Freitag, 15. Februar 2013, 18:51

Strafe?

16.4., das ist noch lange hin und echt ärgerlich! Du solltest noch einmal bei der Praxis nachfragen, ob nicht doch eher was geht. Leute mit Schmerzen werden normalerweise bevorzugt versorgt, sollte man meinen. So isses wenigstens beim Zahnarzt! Nicht abwimmeln lassen!

Rudi

47

Mittwoch, 10. April 2013, 18:00

Noch eien Woche

In einer Woche habe ich meinen termin für die Refertilisierung. Ich freue mich darauf, trotzdem bleibt auch Angst. Vor der OP, der Vollnarkose und der Zeit danach. Werden es wieder so Schmerzen sein wie nach der ersten OP? Wird es besser werden? Werde ich meinen Hoden noch spüren, wenn die Nerven durchtrennt sind? Kommen andere Schmerzen?

Dazu kommt, dass es mir wirklich besser geht. Ich kann wieder leicht Joggen. Die Schmerzen werden besser. Allerdings nehme ich noch immer Opiate und es gibt Tage, an denen ich meine Hoden kühlen muss und was Sex ist, habe ich schon längst vergessen:-(

Mir ist noch immer nicht klar, wo die fehlenden 2 cm Samenleiter herkommen sollen. Der Samenleiter ist zwar prinzipiell lang genug, aber doch nicht frei beweglich, oder doch?

Grüße aus dem Süden

Wolfgang

48

Mittwoch, 17. April 2013, 13:13

Geschafft...Teil 1

So, Op liegt hinter mir und jetzt heißt es hoffen, dass es wieder gut wird. Im Moment sind die Schmerzen sehr heftig, Sorgen macht mir, dass ich nicht pinkeln kann...dauert wirklich! Stunden und immer nur Tropfen. Aber das wird sicher auch vorbeigehen.

Ich habe mich gestern noch mit dem Operateur unterhalten. ich gehe davon aus, dass er ein wirklicher Fachmann ist. Er hält nichts davon bei PVS Schmerzen Testosteron zu nehmen. Zwar würden weniger Spermien erzeugt, aber die Flüssigkeitsmenge in den Nebenhoden würde gleich bleiben!!

Das widerspricht zwar meinen eigenen Erfahrungen mit Testosteron, würde aber bedeuten, dass es sogar schädlich wäre es zu nehmen.

Hat einer von Euch Erfahrungen dazu?

Grüße aus dem Süden

Wolfgang

49

Mittwoch, 17. April 2013, 16:22

nicht pinkeln können hört sich nicht so gut an. Da bist du sofort ein Notfall.

Probier mal folgendes:
vors Waschbecken stellen, festhalten,
Beine von links nach rechts leicht verlagern, stärker werden,
bis auf die Fusszehen stellen, erneut verlagern
bis die Blasen-Schließ-Muskel sich lösen

funktioniert bei mir seit fast 20 Jahren ganz toll und fast immer, ausser der Schmerz ist zu stark so dass ich die Muskel nicht ansprechen kann

austesten ob " Pipi " drucklos austritt, ob später Druck bei Wasserlassen aufzubauen ist, ob du Blase beeinflussen kannst wie früher,
somit ob die Blase umgebenden Blasen-Druck-Muskel noch / wieder / oder nicht sich ansprechen lassen

die Schmerzen geniesen, hoffentlich sind sie bald vorbei
Buch führen wann welche Schmerzen nach lassen, wasserlassen problemlos möglich wird

die Testosteronsache würde ich auf jedenfall später ausprobieren

Dieser Beitrag wurde von »SUEDBALKON« geändert, zuletzt: 17. April 2013, 16:46


50

Mittwoch, 17. April 2013, 17:19

Testosteron hilft mir auf jeden Fall, es wird immer die Hydrocele am Nebenhoden kleiner, lasse ich es weg, wird sie größer.
Aber gut ist das Testo nicht, ich glaube, u. a. der Sex wird schlechter, weil die Testosteronkonzentration im Hoden geringer wird, da kann Erektion etc. leiden, vermute ich. Ist ein weites Feld......

51

Donnerstag, 18. April 2013, 05:21

@ suedbalkon
Probier mal folgendes:
vors Waschbecken stellen, festhalten,
Beine von links nach rechts leicht verlagern, stärker werden,
bis auf die Fusszehen stellen, erneut verlagern
bis die Blasen-Schließ-Muskel sich lösen



die Testosteronsache würde ich auf jedenfall später ausprobieren
Hi und Danke für den Tip hat geholfen. Und jetzt heißt es wohl....den Schmerz genießen :-(
Beim Testosteron bin ich mir nicht sicher, ob ich es nicht doch noch 1 Woche weiter nehmen solle.

Liebe Grüße

Wolfgang

52

Donnerstag, 18. April 2013, 21:17

Danke für die Rückmeldung

was glaubst du wie meine Ärzte, Urologen, Schmerzarzt, Neurologen, Psychologen, Rentenarzt und Sachbearbeiter gucken, wenn ich denen das vormache und klären will welche dauerhafte Schädigungen bei mir vorliegen.

Niemand will wissen, wie das aufzuklären oder auszumessen ist. Kann auch niemand.

Psychologen meinen das ist psychologisch bedingt.
Du willst nichts hergeben ( Popo, AA, Pipi ). Restbestände in deinem Unterbewusstsein, Rückfall in die kindliche Popo und Kot Phase. Da waren bestimmt deine Eltern schuld. Hast Verlustängste. Kommt wohl aus der Kindheit, kommt wohl mit verschiedenen Änderungen nicht zurecht. Im Sandkasten das Schippchen geklaut worden.
Bei Ärzten die verschiedenen Abwandlungen zu hören kriegst.


Meine Meinung dazu:

schwere neurologische und muskuläre Schädigung, die sich eben nicht durch Ärzte diagnostizieren lässt, da die Nerven gerade in Uro-Genital-Bereich im Durchmesser so gering sind, dass sie nur bei Op mit Lupenbrille zu sehen sind. Beim Neurologen dem mir zugestandenen billig EEG ebenfalls keine Erkenntnisse zu schließen sind.

Nerven, Muskel Sehnen und Gewebe bei Prostata op früher regelmäßig zerstört wurden, heute wenn möglich nur auf einer Seite.

Bei Vasektomie oder wie bei dir Folge-op, wird das, wie alle großen Schädigungen, gar nicht in Erwägung gezogen, dass da " sowas " passieren kann. Bei jeder Folge op können weitere Nebenwirkungen eintreten.

Kann sich auf Magen, Darmabschnitte, Darmausgang ua. Augen fortsetzen.

Dieser Beitrag wurde von »SUEDBALKON« geändert, zuletzt: 18. April 2013, 23:24


53

Samstag, 20. April 2013, 21:16

Refertilisierung und was nun?

Jetzt ist meine Refertilisierung 4 Tage her. Viel zu früh für ein Resume. Aber nicht zu früh um Hilfestellung von erfahrenen Mitgliedern zu bekommen.

Wund ist super gut verheilt. Ich habe den Druckverband 2 Tage auf den Hoden gelassen. Danach war alles Dicht. keine Entzündung. Der Hoden noch leicht bläulich. Aber ich denke das ist normal. Das Gefühl keine "platzende " Eier mehr zu haben ist genial. Auch wenn das nicht an einer erfolgreichen OP liegen wird, sondern einfach daran, dass der Arzt den Druck abgelassen hat.

Links ist alles in Ordnung. Beim Eintritt in den Baurauch zieht es noch ein bisschen. Aber nach 4 Tagen auch super. Rechts habe ich die ganze Zeit das Gefühl, der Samenleiter zieht am Nebenhoden. Im Stehen unter Opiaten noch erträglich, beim Sitzen und 90 Grad schon kaum auszuhalten. Wird der Winkel noch kleiner, beim Aussteigen aus dem Auto ist der Schmerz unerträglich!!
Meine Frage:
Wird sich der Samenleiter mit der Zeit etwas weiten, auch wenn die Schwellung zurückgeht oder ist das jetzt mein Zustand??? Dann fahre ich sofort los und lasse mir den Nebenhoden raus nehmen.
Danke für Eure Antworten.

Wolfgang

54

Samstag, 20. April 2013, 23:54

Also, von Refi kann ich natürlich nicht mitreden. Doch von krampfhaft schmerzhaftem Hodenhochstand nach Vas.

Das hab ich auf die dümmliche Vorgehensweise bei der op oder auf Verwachsung der nicht wie von mir geplant also schlecht vernähten SL Stümpfe zurückgeführt, die sich verhakt oder Fäden gezogen und verwachsen sind.

Autofahren, aus einsteigen, drehen, rückwärtz fahren wie bei dir brutal. Ich hab schließlich nach langer Zeit amtliche Bestätigung fahren ohne Gurt erreicht.

Nach ca 1 Jahr hatte ich alle Regungen speziell auf diesen Schmerz hin eruiert und notiert. Eine op wurde wie immer verweigert. Dann hab ich selber gehandelt. Ob das bei dir zutrifft, ob du das auch versuchen solltest ? nach Refi ? Kommt auch darauf an wie gut du deinen Körper kennst.
Mein Vorgehen damals ist für die Öffentlichkeit nicht bestimmt. gerne pn.

Vielleicht am besten vorerst wie ich vorgehen. Zeichnung erstellen. Bauch, Hodensack, dann bei aussteigen aus KFZ eintragen wo der Schmerz sitzt, zieht. Bewegung ist in dem Zustand nicht gut. Doch mal raus fahren auf großen Parkplatz, aussteigen trainieren, in Plan einzeichnen. Stellen am Körper mit Kugelschreiber markieren. Fotografieren. Doku erstellen. Spazieren gehen, so weit es eben geht. 20m, 50 m ? versuchen Kopf etwas freizukriegen usw jedenfalls bis zum ins Auto setzen.

Ich hatte so immerhin mehr als 4 mal Polizeikontakt. Wer steigt schon aus dem Auto aus, schreit au und malt sich mit Kringel, Kreutze und Strichen den Bauch und Sack an ???
Gute Gelegenheit die gerufenen Dienste, Polizei und Notarzt über VAS aufzuklären.

Vielleicht spürst du jetzt auch " nur " wie ich den heutigen Kälteeinbruch.

Dieser Beitrag wurde von »SUEDBALKON« geändert, zuletzt: 21. April 2013, 01:01


55

Freitag, 3. Mai 2013, 14:36

4 Wochen und keine Besserung in Sicht

Nun ist meine Refi bald 4 Wochen her. Der linke Hoden sitzt so hoch, dass man keinen Abstand mehr zwischen Hoden und Körper festellen kann. Aber er ist schmerzfrei!

Der rechte Hoden hängt einen guten cm tiefer. Die Schmerzen sind kaum zu ertragen. Es schmerzt der Samenleiter, an dem gezerrt wird. Dieses merke ich, wenn der Winkel zwischen Beine und Oberkörper 90 Grad oder kleiner wird. Ich hoffe, der Samenleiter wird im
Laufe der Zeit wachsen und die Schmerzen kleiner werden. Gleichzeitig jedoch füllt sich der Nebenhoden wieder. Auch Entleerungsversuche...nettes Wort :-)...helfen nichts. Wahrscheinlich ist der Samenleiter nicht durchgängig. Nächste Woche gehe ich wiederholt zum Urologen und schaue mir den Nebenhoden im Ultraschall an. Ich weuß jetzt schon, dass er wieder verdickt sein wird:-(((

Was bleibt mir jetzt noch?

Die Schmerzen sind heftiger als vor der Refi und lassen kein echtes Leben mehr zu. Selbst sitzen oder seitwärts im Bett liegen wird mit Höllenschmerzen bestraft. Ein erneuter Versuch einer Refi? Ob das die Länge meines Samensleiters hergibt weiß ich nicht. Den Nebenhoden entfernen. Das ist das einzige, was mir noch einfällt!

ich habe Angst und ich kann nicht mehr. Die Schmerzen machen mich wahnsinnig und de Opiate treiben mich aufs Klo zum Übergeben. Lohnt es sich noch zu Hoffen? Kann nach 4 Wochen sich noch etwas ändern, der Samenleiter durchgängig werde, weil er noch zu entzündet, zu verdickt ist?

Ich bitte um Ratschläge von allen, die die Situation schon selber erlebt haben.

Grüße aus dem Süden

Wolfgang

56

Freitag, 3. Mai 2013, 19:34

Hallo Wolfgang,

es besteht noch die Möglichkeit, den rechten Hoden komplett zu entfernen. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass ein möglichst langes Stück des schmerzenden Samenleiters mit entfernt wird.

Bei mir musste ein Hoden entfernt werden, da dieser aufgrund einer Vasektomie-Folgeoperation nicht mehr durchblutet wurde. Siehe: http://www.patienten-selbsthilfegruppen.de/forum/index.php?page=Thread&threadID=268

Seitdem bin ich auf dieser Seite fast schmerzfrei (nur an sehr heißen Tagen manchmal noch ein leichtes Ziehen).

57

Samstag, 4. Mai 2013, 00:32

Hoden entfernen

Hallo Uwe,

danke für deinen Hinweis, dass man evtl. gleich den ganzen Hoden entfernen lassen kann. ich werde noch 4 Wochen warten und dann verschiedene Ärzte aufsuchen. ich glaube allerdings hier im Forum gelesen zu haben, dass es gar nicht einfach ist, einen Arzt zu finden, der den Hoden entfernt. Welchen Nachteil hätte es denn, nur den Nebenhoden entfernen zu lassen.

Was mir noch nicht so klar worden ist, warum mir mein Nebenhoden so schmerzt, obwohl doch die Nerven durchtrennt worden sind?

Liebe Grüße

Wolfgang

58

Samstag, 4. Mai 2013, 09:58

Welchen Nachteil hätte es denn, nur den Nebenhoden entfernen zu lassen.

Meines Wissens ist die Chance für eine spätere Schmerzfreiheit bei Entfernung des kompletten Hodens deutlich größer, als wenn nur der Nebenhoden entfernt wird. Dies haben mir auch zwei Urologen so bestätigt.

Der Nebenhoden ist an den Hoden angewachsen und muss bei der Nebenhodenentfernung vom Hoden abgeschält werden (große Schnittfläche). Da Sie dazu tendieren, mit starken chronischen Schmerzen auf operative Eingriffe zu reagieren, besteht die Gefahr, dass dieser Eingriff bei Ihnen zu erneuten chronischen Schmerzen führt.

Und: Gogeln Sie mal nach
Nebenhodenentfernung Schmerzen

Nun ist es nicht so, dass Sie sagen können: Dann probiere ich erst mal die Nebenhodenentfernung, und wenn das nicht hilft, lasse ich mir noch den kompletten Hoden entfernen. Jeder Eingriff führt zu weiterer Gewebezerstörung und Vernarbungen mit dem Risiko, dass sich zusätzliche Schmerzquellen ausbilden. Ein Arzt wird bei den Vorüberlegungen zu einer OP immer ein Augenmerk darauf halten, in ein Gebiet, wo schon einmal operiert wurde, möglichst nicht noch einmal hinein zu operieren (bei mir wurde z.B. gründlich überlegt, ob die Hodenentfernung über den Hodensack oder die Leiste erfolgen sollte). Das Risiko bezüglich Komplikationen steigt mit jedem weiteren Eingriff an der gleichen Stelle.

Aus diesen Gründen und aufgrund der Heftigkeit Ihres Schmerzgeschehens halte ich es für sinnvoll - wenn Sie sich für eine weitere OP entscheiden - dass Sie sich auf der schmerzenden Seite den kompletten Hoden entfernen zu lassen und nicht nur den Nebenhoden. Voraussetzung: Der Hoden auf der anderen Seite sollte keine Auffälligkeiten mehr zeigen, denn von diesem hängt dann die spätere Hormonversorgung alleine ab. Eine Hodenentfernung in Deutschland sollte bei Ihrer Vorgeschichte kein Problem sein. Besprechen Sie das in Ruhe mit den Ärzten, die Sie betreuen und holen Sie ggf. die Meinung von verschiedenen Ärzten dazu ein.

Allerdings - Sie schreiben richtigerweise: Erst mal noch abwarten.

Dieser Beitrag wurde von »Uwe« geändert, zuletzt: 6. Mai 2013, 14:13


59

Sonntag, 5. Mai 2013, 00:46

Refertilisierung?

Hallo Wolfgang,

das klingt ja alles ziemlich besch ...eiden. Was sagt der Operateur, den ich eigentlich für ziemlich fit halte, dazu? Bist Du weiter bei ihm in Behandlung?

Rudi

60

Dienstag, 7. Mai 2013, 19:26

@Wolfgang
Ich würde mit dem Wunsch nach NH oder Hodenentfernung noch sehr zurückhaltend sein. Siehe meine posts hier im Forum

Immerhin scheint die REFI ja bei dir auf der linken Seite geklappt zu haben und eine wesentliche Verbesserung eingetreten zu sein, auch wenn der Hoden sehr hoch hängt.

Davon ausgehend und vergleichend mit der rechten Seite, ist da wohl die Durchgängigkeit nicht gegeben.

Dazu die Frage:

Wie sieht denn das aus? Eine Refertilisierung wäre eine beidseitige Herstellung der Durchgängigkeit.
Wenn sich dann herausstellt, dass nur eine Seite durchgängig wurde ? ein neuer Versuch abgesprochen ?
Neuer Versuch kostenlos ?
Was sagen die Schriftstücke aus ?

Was sagt das Bundesamt für Verbraucherschutz dazu ?

Führt der Arzt aus eigenem Einsehen eine erneute Op ( eigentlich nur Revision und herstellen der zugesicherten Eigenschaften der REFI ) durch ?
Musst du beim gleichen Arzt vorsprechen ? Wäre hier wohl anzuraten
Wie oft darf / muss der Arzt nachoperieren dürfen, bis eine " versprochene " Durchgängigkeit erreicht wurde ?

Fragen:
Welche Diagnosen stellte der Arzt zur REFI ?
Wurde die Flüssigkeit aus den Nebenhoden untersucht ?
Wurde festgestellt, festgehalten, dass starker Druck in den NH entstand ?
welche Aussage wurde zum Zustand der Hoden / Nebenhoden gemacht ? Veränderungen deutlich feststellbar / feststellbar / nicht feststellbar ?
Was sagte der Arzt zum sehr hoch hängenden Hoden links ?

Hat der Arzt eine Diagnose erstellt?

REFI aus Gründen der schmerzenden Nebenhoden mit starkem Überdruck ?

oder:
REFI weil Patient halt so halt wollte, wohl aus psychischen Problemen ?
Kam wohl nicht damit zurecht keine Kinder mehr zeugen zu können ?

Patient wünscht REFI weil Druck der Ehefrau zu hoch wurde ?

Das ist alles für später extenziell wichtig. Ich würde darauf beharren, dass eine der Wirklichkeit entsprechende Formulierung stattfindet, keine die der Fantasie des Arztes entsprungen ist, wie ich es oft erlebt habe.

Dieser Beitrag wurde von »SUEDBALKON« geändert, zuletzt: 7. Mai 2013, 22:11


61

Samstag, 18. Mai 2013, 14:25

5 Wochen

ist jetzt meine Refi her. Die Situation ist folgende:

Der Überdruckschmerz der Nebenhoden ist besser auszuhalten, seit ich Testosteron nehme. Onanieren schaffe ich im Moment nicht. Das erste mal im leben :-( Zu viele schmerzen und vor allem zu viele Tabletten und zu viel Angst vor der Zukunft.

Die Samenleiter sind noch immer dick, allerdings ist weitaus weniger als vor 10 Tagen. Diese letzten 10 Tage habe ich mit viel Ruhe und kühlen verbracht. Durch Kühlung ist der Schmerz in den Griff zu bekommen, durch Tabletten nicht. Leider reichen schon 4 Stunden sitzen aus, zb Autofahren, um die Schmerzen ernuet heftig werden zu lassen!!

Der Nervenschmerz wird trotz Verödung eher schlimmer und manchmal kaum auszuhalten. ich denke, es war ein Fehler das machen zu lassen. Nur ist man in Nachhinein immer klüger. Ich hatte Vertrauen zu dem Arzt gefasst, der ein ausgewiesener Fachmann für Refi etc. ist. Andere Urologen sagten mir das gleiche. Hier im Internet ebenso. Gleichzeitig warnten mich auch viel davor. Urologen, Schmerzseiten und auch einige von Euch. Ich hätte auf Südbalkon hören sollen. Mein Fehler war, dass ich eine Entscheidung getroffen habe, anstatt einfach noch abzuwarten. damals wurden die Schmerzen im Laufe der Zeit ja besser. Aber ich hatte wohl nicht den Arsch in der Hose, die OP schon wieder zu verschieben und außerdem waren die Schmerzen ja noch da. Ich musste noch immer Opiate nehmen. Allerdings konnte ich schon wieder joggen gehen. Es bleibt dabei. keinen Arsch in der Hose, sondern Entscheidungen von anderen abnehmen lasse. Ein Problem in meinem ganzen Leben und hier wieder.

Jetzt versuche ich durch diverse Tabletten den Schmerz in den Griff zu bekommen. Die Nebenwirkungen sind heftig und da ich nicht weiß, welche Tablette welche Wirkung und welche Nebenwirkung zeigt, habe ich mich entschlossen eine nach der anderen einzuschleichen und bei Nichtwirken wieder abzusetzen. Opiate wirken ganz gut, nur sind die Nebenwirkungen- Müdigkeit und Zittern, innere Unruhe.- schwer auszuhalten.

Meine einzige Hoffnung ist jetzt eigentlich nur noch, mir den rechten Hoden entfernen zu lassen. Aber auch dazu gibt es Stimmen dafür und dagegen. Interessanterweise setzt mein Nervenschmerz noch immer erst im Stehen ein. Vielleicht wurde auch der falsche Nerv erwischt. Ich werde nächste Woche zum Operateur fahren und seine Meinung erfragen. Meine Bitte um ein Telefonat ist er die bisher nicht nachgekommen.

Ansonsten bin ich sehr verzweifelt und ich kann mir ein Leben auf die Dauer so nicht vorstellen. Vielleicht hat es mit dem Ort zu tun. Dauerschmerzen kenne ich ja schon von meiner HWS, aber da hatte ich nie das Gefühl, dass deshalb das Leben nicht lebenswert ist. Am Hoden kommt halt hinzu, dass es auch meine Männlichkeit betrifft.
Natürlich sind die Einschränkungen auch groß. Keinen Sport. kein langes Sitzen, keine körperlichen Belastungen am Oberkörper - die Schmerzen setzen umgehend am Samenstrang ein. Dafür dauernd liegen und kühlen. Und auf Grund meines Bandscheibenvorfalls, kann ich nicht am halb aufrecht im Bett liegen und Lesen oder Glotze schauen, weil dann mein HWS Probleme macht. Das leben ist im Monet ein finsteres Tal :-(


Ich bin sehr offen für Ratschläge, die es mir erlauben noch Perspektiven zu sehen.Insbesondere welche Möglichkeiten es noch gibt.
Nutzen tue ich neben der herkömmlichen Medizin schon Akupunktur, Osteopathie, einen Termin bei Emnett habe ich erst in 4 Wochen :-( chinesische Alternativmedizin und manchmal mein Tens Gerät.

Das wichtigste Thema ist allerdings die Hodenentfernung. Ich denke, dass dieses wohl die einzige echte Möglichkeit ist.

Schöne Pfingstfeiertage

Wolfgang

62

Samstag, 18. Mai 2013, 15:10

Der Nervenschmerz wird trotz Verödung eher schlimmer

Hallo Wolfgang,

damit wir nicht aneinander vorbeireden: Bei eine Refertilisierung (Refi) werden die bei der Vasektomie durchtrennten Samenleiterenden wieder miteinander verbunden. Mit einer "Verödung" hat das nichts zu tun.

Wurde bei Ihnen wirklich eine Refertilisierung durchgeführt?

Alles Gute!!!!

63

Samstag, 18. Mai 2013, 17:46

Refi + Denervierung

Es wurde beides gemacht! Links und rechts eine Zusammenfügung der getrennten Samenleiter und rechts wegen der vorhandenen Nervenschmerzen eine Denervierung.

Grüße aus dem Süden

Wolfgang

64

Sonntag, 19. Mai 2013, 09:02

Hallo Wolfgang,

Ihre Entscheidung für die Refertilisierung und Neurolyse war für mich absolut nachvollziehbar und ich kann keine Fehlentscheidung darin erkennen. Das Problem bei operativen Versuchen, die Post-Vasektomie Schmerzen wieder zum Verschwinden zu bringen ist, dass sie keine allzu hohe Erfolgswahrscheinlichkeit haben. Sie haben - zumindest so wie es derzeit aussieht - leider Pech gehabt; es hätte aber auch gut ausgehen können, die Schmerzen wären dann deutlich weniger geworden oder sogar ganz verschwunden und Sie hätten sagen können: "Meine Entscheidung für diese OP war absolut richtig"!

Nun wissen Sie zumindest, dass (außer einer Hodenentfernung) alle operativen Register gezogen sind. Auch ich habe eine Refertilisierung und Neurolyse hinter mir und auch bei mir sind deutliche Restschmerzen geblieben. Wobei ich in meinem Fall allerdings sagen kann, dass die Schmerzen durch die Refertilisierung und Neurolyse zumindest zurückgegangen sind. Aber vielleicht tut sich ja hier etwas auch noch bei Ihnen - die Zeit seit der OP ist viel zu kurz, um abschließendes sagen zu können.

Hier noch ein paar Optionen, die Ihnen meines Wissens noch bleiben:
- TENS
- Entzündungshemmende Medikamente, z.B. Naproxen-Natrium (das gibt es inzwischen sogar rezeptfrei; besprechen Sie aber die Einnahme von Naproxen-Natrium zuvor mit Ihrem Arzt!) oder Celecoxib
- Medikamente gegen neuropatische Schmerzen, z.B. Pregabalin oder Amitriptylin
- Neurostimulator
- Hodenentfernung

Spätestens jetzt ist ein Arzt wichtig, der auf Schmerztherapie spezialisiert ist!!!

65

Sonntag, 19. Mai 2013, 15:47

siehe Beitrag von Uwe, 19.5.2013, 9.02 Uhr

Hallo Wolfgang,

ich stimme dem Beitrag von Uwe 100 %ig zu. Ergänzen könnte man noch Cortisonspritzen zur Minderung der Schwellungen.

Was mich wundert: wie kann man nach der Einnahme von Opiaten Auto fahren? Und: Schmerzen nach vier Stunden Auto fahren - das wundert mich wiederum nicht!

Ach ja: wenn Dr. S. nicht per Telefon antwortet, versuch´s mal per E-Mail!

Wünsche gute Besserung!

Rudi

66

Sonntag, 19. Mai 2013, 16:07

Auto fahren

Na, ich bin nicht selber gefahren, sondern habe mich fahren lassen:-)) Vielleicht waren meine Hoffnungen und Wünsche in die OP zu groß. Im Moment sieht mein Leben so aus, dass ich mich alle 2 Stunden zum kühlen hinlegen muss. Da hatte ich mir mehr versprochen! Ich erwarte ja noch gar keinen Sport oder Sex, aber 4 Stunden ohne sich hinlegen zu müssen, zu viel erwartet?

Das andere ist die Frage nach dem Sinn einer Neurolyse. Mir ist inzwischen klar, mal wieder zu spät!!!!, dass man das heute nur noch als Ultima Ratio macht,wenn der Schmerz mindestens 1 Jahr konstant bleibt.Die Lehrmeinung hat sich hierzu in den letzten 10 Jahren verändert! Mein Fehler war, dass ich jetzt schon zum 2. mal einfach Vertrauen in den Arzt hatte und nicht kritisch genug war. Einmal einen Fehler machen kann passieren. Zweimal den gleichen Fehler begehen ist Dummheit ohne Ende. Daher habe ich es auch nicht besser verdient!

Liebe Grüße

Wolfgang

PS Mail habe ich schon geschrieben. Nächste Woche fahre ich hin!

67

Dienstag, 21. Mai 2013, 00:15

Ultima ratio?

Hallo Wolfgang,

ich kann schon nachempfinden, dass Du so über die bislang missratene OP denkst und schwer enttäuscht bist. Mir ging es nach mehreren vergeblichen OPs, Aufenthalten in Schmerzkliniken, Psychokram usw. nicht anders. Ich glaube aber, dass Du vom Kopf her vielleicht gar nicht anders mehr konntest, als die Refi machen zu lassen. Ohne wärst Du auch nicht zur Ruhe gekommen. Jetzt heißt es: neu überlegen!

Helfen eigentlich Spritzen mit Lokalanäst. direkt in den schmerzenden Bereich?

Wie sieht eigentlich so dein Tag aus - kannst Du arbeiten, spazierengehen, entspannen, das alles mit Opiaten im Kopf!?

Grüße

Rudi

68

Mittwoch, 24. Juli 2013, 10:33

Hallo Wolfgang,

wie geht´s Ihnen denn inzwischen?

69

Montag, 29. Juli 2013, 21:45

4 Monate nach Refi

Hallo Uwe,
danke für Ihre Nachfrage. Meine Refi ist nun 4 Monate her. Leider haben sich meine Scxhmerzen nicht reduziert, aber durchaus verändert. Ich habe bis vor 4 Wochen weiter Opiate in hoher Dosis genommen. Fast von einem Tag zum anderen vertrug ich plötzlich Opiate nicht mehr. Ich nehme nun andere Medikamente aus einer Gruppe, die vor allen darauf zielen die Schmerzempfindlichkeit zu verändern. Seit dem Absetzen ist mir nämlich klar geworden, dass ich mittlerweile eine Überempfindlichkeit in dem ganzen Bereich habe. Soll heißen, mir tut einfach alles weh und selbst kleine Störungen, wie die Narben oder einen zu hoch sitzenden Schlüpfer nehme ich als große Schmerzen war. Die "dicke Eierschmerzen" bin durch Einnahme von 50 mg Testosteron - als Gel - täglich los geworden. Ich habe neulich versucht zu reduzieren. Das war aber mit großen Schmerzen verbunden. Ich bin der Meinung, dass zumindest rechts die Refi nicht geklappt hat. Was auch kein Wunder wäre, da die Wahrscheinlichkeit für jeden einzelnen Samenleiter nur bei knapp unter 30 % liegt. Die ganzen anderen Schmerzen, die ich nun habe, kommen meinem Gefühl nach, durch den abgetrennten und dann verödeten Nerven am Samenleiter. Die Entscheidung, dieses machen zu lassen war sicher falsch! Und sollte tatsächlich nur die Ultima Ratio sein. Also nicht vor einem Jahr Dauerschmerzen durchgeführt werden.
Mein leben sonst ist den Umständen entsprechen eintönig. Keinen Sport, keinen Job, keinen Sex und Dauerschmerzen. Ich werde noch ein halbes Jahr abwarten. Immer möchte ich, zumindest im Moment, so ein Leben nicht führen.

Lass die Finger weg von der Vasektomie. Sie kann nicht nur gewollt Leben verhindern, sie kann auch ungewollt, Leben zerstören.

Liebe Grüße

Wolfgang

70

Montag, 29. Juli 2013, 22:31

Lass die Finger weg von der Vasektomie. Sie kann nicht nur gewollt Leben verhindern, sie kann auch ungewollt, Leben zerstören.

Das trifft´s genau!

Ich wünsche Ihnen von Herzen einen Weg aus diesem tiefschwarzen Tal!

71

Dienstag, 30. Juli 2013, 20:57

@Wolfgang

hast du eigentlich ein Recht darauf, dass der Arzt die REFI nachbessert ?

was sagt dazu:
1. die Krankenkasse,
2. Verbraucherschutz ( Bund meist im Rathaus oder Landratsamt )
3. der Arzt selber

Unterhosen:
hab ich gerade vor kurzem in einem Feinkostgeschäft gekauft.
Hosenbund extra weich
Dehnfähigkeit um den Sack prima
wenn man ein paar Nummern größer kauft.
gabs rot oder blau gestreift,
ich kann nur noch Boxershorts tragen, alles andere bereitet Schmerzen

warst du schon bei einem Emmet Therapeuten ?
Physiotherapeuten für tiefliegende Muskulatur und Organen ?
Triggerpunkte für deine schmerzenden Stellen ?

Allerdings wirst du ohne Durchgang der SL keine Verbesserung kriegen, dann Hoden weg.
Dann erneut mal n halbes bis Jahr warten

Grüße

72

Dienstag, 30. Juli 2013, 22:22

Nachbessern

Hallo Suedbalkon,

habe mich schon informiert. Ja, ich hätte das Recht auf Nachbesserung, wenn ich beweisen könnte, dass die OP nicht erfolgreich war. Aber diese Möglichkeit gibt es faktisch nicht. Vielleicht müsste ich einen Radiologen finden, der bereit ist meinem rechten Hoden radioaktiv zu markieren. Was anderes fällt mir nicht ein. Danke für den Einkaufstipp. Aber durch meinen Nervenschmerzen in den eigentlich nicht mehr vorhanden Nerven?!? brauche ich die eng anliegende Schlüpfer, die die Eier hochhalten.
Emnet war bei dem Therapeuten wo ich war ein völliger Reinfall. Aber da ich gerade im Norden bin, werde ich gleich noch schauen, ob es hier was gibt.
gestern war ich bei einem osteopathen. Aber der hat nur an meinem Rücken herumgedrückt. Schmerzen heute eher mehr:-(

Liebe Grüße

Wolfgang

73

Dienstag, 30. Juli 2013, 22:54

aha Hosenproblem völlig anders als bei mir. Du bist im Norden ? Wenn du bei mir in der Nähe bist, mach ich dir einen Termin bei meinem Emmett Therapeuten ?

74

Dienstag, 19. November 2013, 13:29

Wie gehts weiter? Geht es weiter?

Nach längerer Zeit wollte ich mal wieder berichten. Ich habe im laufe der letzten Monate ständig meine Testosteronmenge erhöht, bis ich jetzt beim Maximum angekommen bin. Schmerztechnisch hat sich da ganze auf hoen mittlerem Niveau eingependelt. Von den Opiaten war ich runter und habe dafür Gaba***** genommen. Ich hoffe ich kann das so schreiben, da das auch der Wirkstoffname ist.


Vor drei Wochen habe ich dann vorsichtig mit Sport abgefangen. Die Folge war erst nur eine leichte Schmerzzunahme. Nach einer Woche allerdings ging es los! Der rechte Nebenhoden wurde wieder richtig dick und die Schmerzen unerträglich. Ein Urologenbesuch bestätigte die Nebenhodenverdickung. Rechts wie links. Als Erklärung bleibt mir nur, dass durch den Sport und die dadurch einsetzende positive Körperwahrnehmung, die eigen Testosteronproduktion wieder zugenommen hat und nun zu dieses Schmerzen führte.

Da ich über drei Monate im Norden war und mich dort , wenn nötig, urologisch im Krankenhaus behandeln lies... kam ich dort nicht dazu eine Spermaprobe abzugeben. Abgabezeitpunkt war bis 8 Uhr. Ich bin froh, wenn ich überhaupt eine Erektion bekomme. Und ein Orgasmus ist ein seltener Moment,den ich bestimmt nicht morgens um 7 herbeiführen kann :-)

Nun habe ich als nach meiner Refertilisierung im April mein erstes Sperma abgebenn. Das Resultat hat mich erschüttert. Keine Spermien, weder leben noch tod.

Jetzt weiß ich gar nicht mehr weiter.

Der Operateur ist telefonisch nicht zu erreichen. Ich soll eine Mail schreiben. Das werde ich natürlich machen. Aber bei meinem Besuch im Juni war er ja fest davon überzeugt, dass meine Schmerzen psychischer Natur sind..

Nächte Woche habe ich noch zwei Termine bei anderen Fachleuten. Mal schauen, was sie sagen. Ich denke, dass jetzt beide Hoden raus ansteht, da ich mit den Schmerzen so nicht weiterleben möchte.

Grüße aus dem Schwabenland

Wolfgang

75

Dienstag, 19. November 2013, 18:01

Der Operateur ist telefonisch nicht zu erreichen. Ich soll eine Mail schreiben. Das werde ich natürlich machen. Aber bei meinem Besuch im Juni war er ja fest davon überzeugt, dass meine Schmerzen psychischer Natur sind..
Antwort siehe hier:
http://www.patienten-selbsthilfegruppen.de/forum/index.php?page=Thread&postID=1605#post1605

Ich würde mich von diesem Urologen nicht mehr weiterbehandeln lassen.


Ich denke, dass jetzt beide Hoden raus ansteht, da ich mit den Schmerzen so nicht weiterleben möchte.

Es stehen folgende weitere Optionen zur Verfügung, die ich einer beidseitigen Hodenentfernung eindeutig vorziehen würde:
- Nebenhodenentfernung beidseitig
- Den stärker schmerzenden Hoden entfernen, am weniger stark schmerzenden Hoden nur den Nebenhoden entfernen lassen

Die beidseitige Hodenentfernung ist danach als allerletzte Möglichkeit immer noch möglich.

Alles Gute!!!

76

Sonntag, 24. November 2013, 17:40

Danke für Eure Erfahrungen

Hallo.
Ich muss sagen, ich bin wirklich froh auf dieses Forum gestoßen zu sein.
Ich war drauf und dran den Eingriff bei mir vornehmen zu lassen.
Das werde ich nach den vielen negativen Berichten aber auf jeden Fall nochmal überdenken.
Ich finde, es wird einfach zu wenig über das Thema geredet. Da sind wir Männer doch etwas im Nachteil.
Die Weiber quatschen immer über alles. Wir halten mit Problemen lieber hinter dem Berg.
Darum
nochmal Danke an alle die hier über ihre Erfahrungen berichten. Ich
drück Euch allen die Daumen, dass Euch doch noch beholfen werden kann
und alles gut wird.

77

Mittwoch, 27. November 2013, 07:56

Neue Erkenntnis!!!!

Aufgepasst!!!!

Seit gestern kenne ich die Gründe für das Post Vasektomie Schmerz Syndrom!!!!!

Ich war bei einem der "führenden" Experten für Refertilisierung in Deutschland. Er erklärte mir die Ursache für das PVSS. Dieses ist eine Erfindung amerikanischer Urologen, die es refertilisierungswilligen Männern erlaubt, weil sie noch einmal Vater werden möchten, diese OP von der Krankenkase bezahlen zu lassen!!!

Also nix da mit Euren und meinen Schmerzen. Wir bilden uns das nur ein, weil wir im Inneren überzeugt sind, doch noch einmal Vater werden zu wollen!

Folgerichtig wollte er mich also an einen Psychiater überweisen.

Zwar habe ich ihm deutlich meine Meinung gesagt. Aber leider verhallen mache Worte ohne das sie gehört werden. Manchmal muss man vielleicht mutiger sein im Leben.

Liebe Grüße

Wolfgang

78

Mittwoch, 27. November 2013, 14:24

Na, da wäre ich schon mal der lebende Gegenbeweis!

Ich bin 54 Jahre alt, habe einen zehnjährigen Sohn und meine Frau und ich sind glücklich mit unserem (einzigen) Sohn und wollen mit Sicherheit kein weiteres Kind mehr. Von meiner Seite schon alleine aus dem Grund, weil ich merke, dass ich aufgrund meines Alters gar nicht mehr die Kraft für ein weiteres Kind hätte.

Trotzdem hat es mich übelst mit dem Post-Vasektomie Schmerzsyndrom erwischt!

79

Mittwoch, 4. Dezember 2013, 00:34

Wolfgang

natürlich hilft dir eine Psychotherapie nicht gegen deine Op Fehler, bewusste Nichtbehandlung weiter.
Doch du bist jetzt eben vor allem durch die fachlich besondere Art deines Arztes auch auf dieser Schiene gelandet.

Egal wo du in deiner Sache vorsprichst, immer steht da schon jemand mit nem Zettel

mit dem kindischen Spruch: " ätsch der is nur ein Psycho, ein Psycho, hähähäää "
und du kannst wieder abwandern und kommst nicht weiter und es wird nichts passieren als dass du auf der Stelle trittst,
den ganzen Rest von deinem Rest-Leben der schon längst schmerzhaft genug angefangen hat.

Du wirst ständig einen Psycho-Bericht eines Psychologen vorlegen müssen, egal was da jetzt drinsteht.

Du kannst Glück haben und der erste Psychologe erkennt deine Situation genau
oder du kriegst einen Larifari-Bericht mit dem du nicht viel anfangen kannst
oder einen Bericht mit dem Du gar nichts anfangen kannst

Das ist völlig egal

erst danach gehts weiter, das ist Deutschland, ohne Psychologen geht nichts mehr.

redest mit der Krankenkasse, sagst denen: wahrscheinlich ist der Helungserfolg besser wenn ich in eine 5 DM investiere
und eine Parkuhr volllabere, doch vielleicht erkennt der Psychologe sofort was Sache ist und vernünftige Op und gut.

wenn der Psychologe nicht dann der nächste

Die Krankenkasse muss in der Regel die Kosten übernehmen, egal wie viele Psychologen du brauchst

Und es gibt durchaus Psychologen die:
erkennen ob du ne Idioten-Story erzählst oder aufgrund deiner Op Akten deinen Fall schilderst
und zu Recht vertrittst
und Schmerztagebuch führen
Bilder die Narben dokumentieren
als Mappe tertigen

Nur zum Amtspsychologen der Jobcenter brauchst du gar nicht zu gehen, da wirst du nur verarscht.
Du musst auf jeden Fall selber beantragen, sonst erhälst du später keinen einen schriftlichen Befund
gilt vor allem bei Ämter

Hey du bist nicht alleine, du hast über 10 000 Aufrufe, die ganze Welt sieht auf dich, Du bist ein Held

Du bist dran

80

Mittwoch, 4. Dezember 2013, 16:43

Undeutlich ?

Hallo Uwe, hallo Suedbalkon,

ich hatte eigentlich gehofft, dass die Ironie in meinem letzten Beitrag super deutlich wird. Also hier noch mal Prosa:

Der Arzt ist ein Vollidiot Kann ich ja schreiben, weil ich keinen Namen und keine Stadt angegeben habe, gelle!

Die Behauptung, dass das PVSS nur eine Erfindung amerikanischer Urologen ist, kann an Unverschämtheit gegenüber allen daran leidenden Männern nicht überboten werden!!!!!!

Wollen wir nicht mal versuchen alle Forschungsergebnisse zusammenzutragen. Ich habe schon einige Studien gefunden. Ist ja nicht ganz so einfach die zu finden, weil die meisten nur in Englisch verfasst sind und selten im Internet publiziert werden.

Liebe Grüße aus dem Süden

Wolfgang

81

Freitag, 6. Dezember 2013, 08:25

Hallo Wolfgang,

dass der Arzt ein Vollidiot ist, ist schon klar! Ich denke jedoch, dass man versuchen sollte, auch die Argumente von Vollidioten mit Gegenargumenten zu entkräften. Darum mein Beitrag hier:
www.patienten-selbsthilfegruppen.de/forum/index.php?page=Thread&postID=1625#post1625

Bezüglich Ihrer Idee, die Forschungsergebnisse zusammenzutragen: Einfach ein eigenes Thema dafür eröffnen.

82

Sonntag, 8. Dezember 2013, 05:05

Fragen an das urologen Portal

Ich habe heute mal eine Anfrage an den Bund der Urologen gestellt. http://www.urologenportal.de/index.html Mal schauen, ob und was für eine Antwort ich bekomme :-))

Ich habe seit meiner Vasektomie vor 15 Monaten große Schmerzen und einen stark verdickten Nebenhoden. Mein Urologe kann mir nicht erklären, wo die weiterhin produzierten Spermien gelangen. Sie schreiben, dass sie im Nebenhoden abgebaut werden. Wie kann ich mir das Vorstellen. Der Nebenhoden ist etwa 5 m lang. Wer transportiert die wie auch immer abgebauten Spermien irgendwie aus dem Nebenhoden heraus?Eine zweite Frag wäre die, aus was die Flüssigkeit im Nebenhoden besteht. Sicherlich aus Spermien, aber aus was noch und wie groß ist der Anteil der Spermien in der Flüssigkeit? Die Frage ist deshalb für mich von großer Bedeutung um zu klären, ob eine Gabe von Testosteron die Spermienproduktion senken könnte. Das macht aber nur Sinn, wenn auch die Produktion des anderen Anteils der Flüssigkeit kleiner werden würde. Da ich große Schmerzen habe ist mir die Beantwortung der Fragen sehr wichtig. Natürlich habe ich schon verschiedene Urologen gefragt, aber noch keine sinnvolle Antwort erhalten.
Vielen dank für Ihre Mühe.


Und da ich vor Schmerzen mal wieder nicht schlafen kann, habe ich gleich noch eine zweite Frage gestellt:-)

Ich hätte noch eine weiter Frage, Gibt es in der Nähe meines Wohnortes oder zumindest in BW einen Urologen der sich auf das Post Vasektomie Schmerz Syndrom spezialisiert hat.Grüße aus dem Schwabenland



Ich werde berichten

Gruß
Wolfgang

83

Sonntag, 8. Dezember 2013, 05:12

Vollidiot....aber anerkannt :-)

Hallo Uwe,


der Urologe der mir die Antwort gab, ist aber nicht irgendein Urologe in der Pampa. Sondern jemand, der sehr viel veröffentlicht hat, viel geforscht und über eine große Reputation verfügt!!!

Aber das gibt es ja in jedem Bereich des Lebens :-))) Nicht immer sind die bekannten Leute auch die besten. man schaue nur auf unsere Politiker :-))
Oder, wenn man es nett beschreiben möchte. Viele erfolgreiche Fachidioten sind nicht mehr bereit zu reflektieren :-(

Grüße aus dem Schwabenland

Dieser Beitrag wurde von »Wolfgang« geändert, zuletzt: 8. Dezember 2013, 06:14


84

Dienstag, 10. Dezember 2013, 07:15

Noch ein Versuch!

Diesmal das Vasektomiezemtrum:

Sie schreiben: Auch die Bildung von Spermien erfolgt unverändert (der Hoden kann ja nicht wissen, dass die "Leitung" verschlossen wurde. Die Spermien werden in die Nebenhoden transportiert, wo sie normalerweise weiter reifen. Im Nebenhoden und auf dem Weg in den "Rest" des Samenleiters werden die Spermien nun von den eigenen Immunzellen abgebaut.

Um welche Art von Immunzellen handelt es sich hierbei und wie werden sie aus dem 5 m langen Samenleiter wieder herausgebracht?
Gibt es Untersuchungen zu dieser These und wo finde ich dir?
Mit freundlichen Grüßen
Wolfgang

85

Dienstag, 10. Dezember 2013, 14:12

Hallo Wolfgang,

ergänzend dazu zieht mir folgende Frage durch den Kopf:

Warum werden die Spermien vor der Vasektomie im Nebenhoden nicht vom Immunsystem abgebaut (sie werden ja noch "gebraucht") und nach der Vasektomie schon? Wodurch wird hier der "Schalter" umgelegt?

86

Mittwoch, 25. Dezember 2013, 13:59

Frohes Fest

Ich wünsche alles hier im Forum ein friedliches und besinnliches Weihnachtsfest. Bei mir waren Heilig Abend die Schmerzen wieder o stark, dass ich mich zum Kühlen um 9 ins Bett verkrochen habe :-( Oft genug stelle ich mir die Frage, ob so ein Leben noch einen Sinn macht :-( Als nächsten Schritt will ich es mit einer Schmerzklinik versuchen. hat jemand von Euch Erfahrungen? Gerne als PM. Dort sollten aber nicht nur alternative Methoden im Vordergrund stehen, sondern auch gemeinsam geschaut werden, mit welchen Medikamenten das Leben wieder lebenswert zu gestalten.

Alle Liebe
Wolfgang

PS : ich bin noch immer am Forschen nach der Zusammensetzung der Flüssigkeit im Nebenhoden, Wenn jemand Informationen darüber hat, bitte teilen.

87

Mittwoch, 25. Dezember 2013, 20:20

zur Zusammensetzung der Flüssigkeiten im Hoden

ob ich das bei youtube genau so eingegeben hab ? hab ich nach öffnen der Seite vergessen

direkt in deiner Nachbarschaft Tübingen:

Der Uni / Forscher / Betreiber werden im Film genannt

Projekt Zukunft | Stammzellen aus Hoden
http://www.youtube.com/watch?v=Ocm_ZwVxFhk&hd=1


zu jetzigen Schmerzen:

http://www.wetter.com/ siehe auch tiefer Niederschlagsradar, liegen wir sehr schön mitten im Regengebiet und dem
entsprechenden Feuchte, Kälte, Luftdruck und was weis ich was

Kalt isses draussen eigentlich nicht, doch ich meine immer noch dass wir auf diese Wetter-Gesamt_Erscheinungen besonders
empfindlich reagieren ( gestörte Nervenenden, Nerven der Peripherie, wie ein MS Patient ).
Achja und bitte lächeln, bei mir ist gerade Halbmond, kann man auch mal mit einrechnen

Ich merke davon vielleicht im Moment weniger da ich mit Zahnarzt besprochen hatte mich mit Antibiotika vollzupumpen.
Da Nervenschmerzen in den Zahnwurzeln trotz Röntgenbild das keine Entzündungen anzeigt.
Also reagiere ich wohl seit Tagen durch das Wetter mit, in der einen Peripherie Zahnschmerzen in den Zahnwurzeln und du in einer
anderen Peripherie mit deinen Schmerzen.

Leisten- Bauch- und Hodenschmerz sind bei mir nämlich seit Tagen deutlich reduziert.

Noch ne Idee:
Unsere spezielle Reaktion auf Föhnwetter aus den Alpen über der Lindauer Bucht:
http://www.wetter.com/wettertv/0_cvymac31#/0_cvymac31

Dieser Beitrag wurde von »SUEDBALKON« geändert, zuletzt: 25. Dezember 2013, 21:31


88

Donnerstag, 16. Januar 2014, 17:10

Sternenhimmel im Süden

Seit meiner Vasektomie habe ich zu dem Satz "Schlimmer geht immer" eine ganz andere Beziehung. mein heutiger Urologenbesuch brachte nun zu Tage, oder besser auf dem Ultraschall heraus, dass ich eine linsengroße Verkalkung am rechten Nebenhoden habe. Erstes googeln im Internet sage mir, dass eher viele kleine Verkalgungem üblich sind. Diese werden wegen ihres Aussehens auch Sternenhimmel genannt. Nun, bei mir ist es ein große und dazu, weil mein ganzer Genitalbereich seit der ersten OP schmerzempfindlich ohne Ende ist, eine mich richtig quälende.

Für mich stellt natürlich die Frage wie ich mit dieser neuen Information umgehe. Die letzten 4 tage lag ich fast nur im Bett um den Schmerzen auszuweichen. Aber dass kann keine Empfehlung fürs Leben sein.


Grüße aus dem Süden

Wolfgang

89

Donnerstag, 16. Januar 2014, 19:54

Hm,
sind bei Sonographie am Nebenhoden / Hoden die gesammten feinen Strukturen zu sehen ?

oder nur ein blasses Bild mit blassen Flecken ?

hat der Arzt versucht an den Gerätereglern die Schärfe der Bilder herauszukitzeln um feinste Strukturen sichtbar zu machen ?

Hat der Arzt dich eingebunden, wo machts aua da mehr da weniger ?

dir offen die Bilder gezeigt, oder versucht dir nicht jedes Bild zu zeigen ?

Hast du dir Bilder mitgeben lassen ? als Ausdruck, oder digital zum weiter erarbeiten ?

Hat der Arzt Empfehlung gegeben die Kalkstücke zu entfernen ?

Hat der Arzt gesagt dass:
es normal ist wenn bei Samenleiterdurchgang Kalkstückchen sich bilden ?
von selber abgehen ?
bei Verschluss der SL sich dann größere Kalkklumpen bilden ?

Du hattest Vasektomie, dann beidseitiger Versuch der Refi die beidseitig ? nicht geklappt hat ?

Was sagte der Arzt dazu ?

Grüße

Dieser Beitrag wurde von »SUEDBALKON« geändert, zuletzt: 18. Januar 2014, 16:33


90

Samstag, 18. Januar 2014, 12:17

Hallo Suedbalkon,

die Antworten auf deine Ragen sind schnell geschrieben: Nein und nein und nein :-( ich war zu deprimiert um um irgendwelche sinnvollen Fragen zu stellen.
ok, ich ahne was du jetzt denkst! Scheinbar habe ich in den letzten 2 Jahren nicht dazu gelernt im Umgang mit Ärzten :-(
Ich habe mir jetzt einen Termin geben lassen in einer Klinik mit großer Urologieabteilung. Dort werde ich das nochmal klären lassen. Sollte es sich um eine Sache handeln, die nur operativ gelöst werden kann, bin ich der Meinung, dass dann gleich der ganze rechte Hoden raus soll und dann gleich mit einem großem Abschnitt des Samenleiters
Ob die Refi nun geklappt hat, weiß ich noch immer nicht. Die letzte Samenprobe hatte keine Spermien. Der Operateur ist der Meinung, dass dieses an der von mir zugeführten Menge von Testosteron liegt. Nun lässt sich mittels Alpha-Glucosidase klären, ob Teile des Ejakulates aus dem Nebenhoden kommen. Leider habe ich aber im Moment wieder so große Schmerze und nehme so viele Tabletten, dass es mir nicht gelingt eine probe zu erbringen:-((


Momentan bin ich nur noch ein Häufchen Elend :-(


Grüße aus dem Schwabenland

Wolfgang

91

Freitag, 24. Januar 2014, 23:20

Hallo Wolfgang,

ergänzend dazu zieht mir folgende Frage durch den Kopf:

Warum werden die Spermien vor der Vasektomie im Nebenhoden nicht vom Immunsystem abgebaut (sie werden ja noch "gebraucht") und nach der Vasektomie schon? Wodurch wird hier der "Schalter" umgelegt?


--

Vielleicht kommt das hier nah ran:

http://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/013-040l_S1_Immunologsiche_Infertilit%C3%A4t_10_2013.pdf
– S1-Leitlinie Immunologische Infertilität aktueller Stand: 10/2012

Leitlinie immunologische Infertilität
Arbeitskreis Andrologie der Dermatologen
Verfasser: Walter Krause, Marburg
Fassung 01.10.2012

Definition, Epidemiologie
“Immunologische Infertilität” beschreibt das Ausbleiben einer Konzeption als Folge von
Störungen des Immunsystems an den reproduktiven Organen. Die überwiegende Mehrzahl
dieser Störungen beruht auf dem Vorliegen von Anti-Spermatozoen-Antikörpern (ASA).
Oocyten-Antikörper sind zwar in der Literatur beschrieben worden; über daraus resultierende
Krankheitsbilder ist aber nichts bekannt.
Antikörper gegen weitere bei der Reproduktion beteiligte Gewebe sind bisher nicht untersucht.
ASA können sowohl bei Männern als auch bei Frauen vorkommen.

S. 2
Störungen der Blut-Hoden-Schranke können anlagebedingt sein oder traumatisch entstehen.
Mehrere Autoren untersuchten die Inzidenz von ASA nach Operationen oder Entzündungen
im Genitalbereich und beschrieben einige Vorkrankheiten als Risikofaktoren (Tab. 1).

S. 3 mit unsem lieben Bekannten
Hinz S, Rais-Bahrami S, Kempkensteffen C, Weiske WH, Miller K, Magheli A.
Effect of obesity on sex hormone levels, antisperm antibodies, and fertility after vasectomy reversal. Urology. 2010 Oct;76(4):851-6.

S. 7
WHO-Laborhandbuch zur Untersuchung des menschlichen Ejakulats und der Spermien-Zervikalschleim-
Interaktion, 5. Auflage 2010

S. 13
Autoren

Dieser Beitrag wurde von »SUEDBALKON« geändert, zuletzt: 26. Januar 2014, 22:40


92

Dienstag, 4. Februar 2014, 17:03

Mal ein bißchen Mathe

Nachdem nun meine Refi nicht erfolgreich war und ich dabei bin, die nächsten mir die nächsten Schritte zu überlegen, mal ein bisschen Mathematik.

Die Wahrscheinlichkeit für eine erfolgreiche Refi wird angeben von 65 % bis 90 %. Nein, ich lasse mich nicht über diese von bis Angabe aus, ich rechne mal mit 80 %. Erfolgreich bedeutet in den Augen des Operateurs, dass wieder Spermien im Ejakulat zu finden sind.

Für uns sieht die Rechnung aber etwas anders aus. Wir wollen ja, dass beide Samenleiter wieder funktionieren! Und mal schnell den Taschenrechner gezückt....

Nun komme ich auf 30 % Wahrscheinlichkeit für eine gelungene OP!

Das stellt natürlich die Frage, warum doch einige im Forum von einer deutlichen Verbesserung nach einer Refi sprechen. Eigentlich müßeten deutlich mehr davon zu schreiben wissen, dass zu mindesten auf beiden Siete die op nicht die gewünschte Wirkung hatte?!

Vielleicht habe ich mich ja auch einfach nur verrechnet! Die vielen Tabletten lassen das Hirn abstumpfen :-((

Grüße aus dem Süden

Wolfgang

93

Mittwoch, 5. Februar 2014, 13:11

Bei mir hat auch nur eine Seite geklappt.......:-(

94

Freitag, 21. Februar 2014, 18:47

Schade, dass nur Bernd geantwortet hat. Aber wahrscheinlich sind diejenigen, die auf beiden Seiten Erfolg hatten auch nicht mehr im Forum?!

Aber so nebenbei. ich bin ja immer noch auf der Suche mach Schmerzfreiheit :-) hat einer von Euch es mal mit Hypnose versucht?

Grüße aus dem Süden

Wolfgang

95

Freitag, 28. Februar 2014, 15:50

Analyse des Ejakulates

Bei mir stellt sich ja noch immer dir Frage, ob die Refertilisierung erfolgreich war oder nicht.

Bei der Analyse des Ejakulates wurden zwei Nebenhodenmarker gemessen

Carnitinspiegel im Ejakulat von 1,7 - normal größer als 2,4 -

Alpha-Glucosidase Wert im Ejakulat von 2 - normal größer 10 -

(bei beiden Werten Einheiten weggelassen)



Und das ganze noch bei Zuführung von 100 ml Testosteron-Gel
täglich.



Ich finde nirgendwo Aussagen, auch auf public-med nicht. Aber vielleicht
ist auch mein Englisch zu schlecht. Und die Herren Urologen antworten
mal so und mal so!!!!

Ich hoffe einer von Euch kann mir weiterhelfen!

Auch herrscht Uneinigkeit der Urologen in der Frage, ob 100 ml Testosteron ausreichen, sämtliche Spermienbildung auszuschalten. Ich denke, wenn das der Fall wäre, brauchte man nicht so lange auf der Suche nach der Pille für den Mann sein.

Mein Problem hier Auskunft von Fachleuten zu bekommen, liegt auch im Bekanntheitsgrades meines Operateurs. Bei meinem nächsten Besuch, werde ich die Nennung des Namens vermeiden :-))



Grüße aus dem Süden

Wolfgang



Wolfgang

96

Samstag, 1. März 2014, 06:33

100 mg Testosteron Gel

Hallo Wolfgang!

Im Zuge meiner Hoden Erkrankung habe ich zur Schmerzlindernd ebenfalls tägl. 100 mg Testo Gel aufgetragen.



Der Effekt war, dass ich eine Gewichtszunahme von 10 kg hatte , welche nicht in den Griff zu bekommen war.
Weiters war der Wert der rotenBlutkörper über den Grenzwert erhöht.

Die Hodenschmerzen waren etwas leichter geworden und beide Hoden haben stark zum Schrumpfen begonnen.(ca. auf 1/3 bis 50%)
Eine Reduzierung auf 50 mg war nur unter starken Schmerzen möglich.

Ich könnte mir vorstellen, dass eine Testosteron Substitution nach einer Refi nicht unbedingt die Fruchtbarkeit wieder herstellt.

LG
Peter49

97

Samstag, 1. März 2014, 09:38

Um zuverlässige Aussagen bezüglich der Spermamenge und- Qualität zu machen, müsste man für mindestens vier Woche auf das Testo verzichten.
Testo wurde tatsächlich als Verhütungsmittel für den Mann erprobt, aber wegen Neben wirkungen wurde die Studie abgebrochen:
http://www.tagesspiegel.de/wissen/verhuetung-pille-fuer-den-mann-macht-depressiv/4466016.html
http://www.focus.de/panorama/reportage/report-spermien-nahe-bei-null_aid_653097.html

98

Sonntag, 2. März 2014, 17:59

In China klappte es schon mit der Testosteronverhütung!

http://www.zeit.de/2005/30/M-Verh_9ftung

Beim europäischen Männer scheint es Probleme zu geben. Aber es würde Sinn machen, dass ich keine Spermien mehr habe! Und ich nehme zur zeit 3000 mg pro Monat, allerdings als Gel.

99

Sonntag, 2. März 2014, 18:07

Bezüglich der Frage nach der Analyse des Ejakulats habe ich eine erste Antwort erhalten:



vielen Dank für Ihre Anfrage. anhand der vorliegenden Unterlagen kann keine sichere Unterscheidung durchgeführt werden.

Es werden prinzipiell 2 Azoospermieformen (Keine Spermien nachweisbar) unterschieden,
eine obstruktive Form und eine nicht-obstruktive Form.

Besteht ein Kinderwunsch, so sind unterschiedliche
Verfahren zur Spermatozoengewinnung möglich.


Freies Carnitin gilt als direktes Maß für die
Sekretionsleistung des Nebenhodens. In den Spermien dient Carnitin als
Transportmolekül für Fettsäuren durch die mitochondriale Membran. Carnitin
korreliert mit der Spermienkonzentration und Mobilität und ist ein Marker der Nebenhodenfunktion. Bei
Azoospermie (Fehlen von Samenzellen) aufgrund eines beidseitigen Verschlusses
des Ductus deferens (Samenleiters) werden sehr niedrige Werte gefunden. Bei
chronischer Epididymitis (Nebenhodenentzündung) ist Carnitin ebenfalls vermindert.


alpha-Glukosidase
Erniedrigte Konzentrationen der alpha-Glukosidase im
Ejakulat sprechen für eine Schädigung des Nebenhodens.


Bei einer Azoospermie kann eine Hodenbiopsie zeigen, ob
noch eine Spermiogenese nachweisbar ist. Die Azoospermie kann durch eine
Entwicklungstörung der Spermien verursacht werden, durch eine Störung im
Bereich der ableitenden Samenwege bedingt sein oder infolge von genetischen
Defekten auftreten. A


Die Diagnose der Azoospermie wird anhand eines
Spermiogramms, also einer Analyse des Spermas, gestellt. Zur Diagnose der
Ursache der Azoospermie sind vielfältige Untersuchungen notwendig, die bis zu
genetischen Tests reichen können. Die Behandlung der Azoospermie richtet sich
nach den zu Grunde liegenden Ursachen.



Leider klärt es noch nicht vollständig, ob die Testosterongabe die beiden Werte verändert. Es liegt allerding nach meinem Bauchgeühl auf der Hand. Aber ich bleibe weiter dabei.

Grüße aus dem Süden

Wolfgang

100

Sonntag, 2. März 2014, 22:12

Halte uns auf dem Laufenden...Danke!

101

Samstag, 15. März 2014, 10:09

Fliegen mit prallen Nebenhoden

Südbalkon hat hier ja schon öfters von der Abhängigkeit des Schmerzlevels vom Luftdruck bzw. Änderung des Luftdruckes geschrieben.
Ich möchte evtl. eine Flugreise machen. Hat jemand Erfahrungen, was der jetzt schon schmerzende, prall gefüllte Nebenhoden bei Luftdruckabfall beim Fliegen macht und was passiert, wenn der Luftdruck wieder steigt? Ich kann mir eine Abhängigkeit des Schmerzes vom Luftdruck nicht so recht vorstellen, weil der Nebenhoden ja keinen direkten Kontakt zur Luft hat. Aber wenn es doch der Fall sein sollte :-(((((((((
ich habe einmal eine Flugreise gemacht mit Nasennebenhöhlenentzündung. Das war schon heftig.

Grüße aus dem Süden

Wolfgang

Radler

unregistriert

102

Donnerstag, 20. März 2014, 10:47

Luftdruck?

Hallo liebe Mitleidenden,

nach dem auch mein Arzt fleißig geheimwerkt hat, leide ich nun auch seit 2008 an diesen lästigen Schmerzen.
Im großen ganzen beziehen sich die Schmerzen mit wechselhafter Intensität auf das OP Gebiet wenn es schlimmer wird auch Unterbauch oder Leistengegend.
Vor allem weiches Sitzen kann Schmerzen auslösen Bewegung hingegen nicht im Gegenteil da empfinde ich oftmals eine Besserung bis hin zu Schmerzfreiheit, selbst Fahrrad fahren über längere Distanzen geht allerdings ohne Löcher oder aufstehen dabei :-)

Luftdruck Sackschmerzen hatte ich noch nie egal ob im Keller aufn Dachboden oder 3000m über dem Meeresspiegel, alles gleich schmerzhaft oder nicht.
Ich denke das liegt mehr an der Aufmerksamkeit des Betrachters.

Dieser Beitrag wurde von »Radler« geändert, zuletzt: 20. März 2014, 11:52


103

Freitag, 21. März 2014, 13:50

Radler

wie kamst du auf Meeresspiegel nach deiner Vasektomie ?
Hattest du vorher Erfahrungen mit deinem Körper in diesen Höhen ?

Mach doch mal ne komplette Aufstellung zu deinem Fall in eigenem post

Radler

unregistriert

104

Samstag, 22. März 2014, 17:38

Hallo Südbalkon und an den Rest des Forum.
Das war im Urlaub, Seilbahn und gewandert.
Nein Erfahrung in dieser Höhe hatte ich noch nicht, Schmerzmittel hatte ich auch nicht genommen also das volle Körpergefühl :-)

Zu meiner Geschichte kann ich nächste Woche etwas ausführlicher Schreiben.

105

Samstag, 19. April 2014, 09:20

Kein Flug

Ich habe mich dann entscheiden, auf das Flugzeugexperiment zu verzichten. Das war auch besser so, denn die Schmerzen sind die letzten Wochen wieder startk am Zunehmen :-( Dabei habe ich mir Sportverbot erteilt und nehme nun 100 ml Testosteron täglich. Es scheint jedoch auch hierbei zu gelten, dass ich in zeiten reletiver Schmerzfreiheit meine Depression sich lichtet, ich wieder optimistescher werde. Das führt meiner Meinung nach zu einer eigenen Testosteronproduktion und damit wieder zu einer Verdickung des Nebenhoden. Und schwub sind die Schmerzen wieder da! Ganz weg waren Sie ja nie :-(

Warum jedoch ich jedoch soooo überempfindlich geworden bin im ganzen Genitalereich, und vor allem wie das behandelt werden kann, ist mir immer noch nicht klar? Ich habe folgendes gefunden :-http://www.neuro.med.tu-muenchen.de/dfns/arzt/wissenschaft.html#exkurs

Ich werde mal mit meinem Schmerztherapeuten darüber sprechen.

Euch alle Schöne Ostertage und keine dicken Eier :-)

Radler

unregistriert

106

Dienstag, 22. April 2014, 21:09

Waaaass,dicke Eier könnte man zweideutig verstehen, ja ok falsches Forum.

Ich hätte darauf nicht verzichte,was soll passieren???Nix passiert,ich würde sogar mitfliegen obwohl ich nicht weiß wo du hinwolltest :-)

Ostern ist rum,trotzdem beste Grüße

107

Freitag, 13. Juni 2014, 19:48

Neue Diagnose!!! :-)

Man muss nur genügend Ärzte
besuchen und schon gibt es ein paar neue Diagnosen :-)
Heute habe ich es schriftlich bekommen:

chron. Schmerzzustand des Hodens bei V.a.
Plexus lumbosacralis-euritis bei chron. Lyme-Borreliose


Vielleicht sollten man mal Sticker drucken
lassen :

Vorsicht Arzt!


Ich weiß langsam nicht mehr weiter. Ich habe vor Anfang Juli eine stationäre Schmerztherapie zu machen. Inzwischen
ist es so, dass im Genitalbereich eigentlich alles schmerzt. Also auch eine schlecht sitzende Unterhose verursacht Schmerzen!! Mein Gefühl sagt mir, dass die Ursache hiervon allerdings die noch immer verdickten Nebenhoden sind. Diese sind verdickt, weil die Samenleiter inzwischen wieder vernarbt und verschlossen sind. Verdickte Nebenhoden, obwohl ich zur Zeit 100 ml Testosteron zu mir nehme. Ich erinnere
mich manchmal noch an die Zeit vor der Vasektomie. ich hatte jeden Tag Lust und wenn es mal drei Tage lang klappte, hatte ich schon das Gefühl von dicken Eiern. Das konnte ich damals aber noch genussvoll lösen :-)Eine Woche vor der Vasektomie hatte ich als 50 jähriger Sack etwa 95 % des max Testosteronspiegels.


Ich werde es nach der Schmerzklinik noch einmal mit einer Refertilisierungversuchen. Allerdings will ja mein Operateur nichts mehr von mir wissen! Grund ist, dass ich nicht auf ihn höre und weiterhin Testosteron zu mir nehme?!? Hat jemand nicht zufällig eine Studie, die die Wirksamkeit hiervon beschreibt? Ich hatte neulich was gefunden...und nicht gespeichert :-(((

Anbieten kann ich nur http://www.vasectomy-information.com/wordpress/?p=118

Und : http://blogdotcrankycoderdotcom.files.wordpress.com/2012/11/e-j-pienkos.pdf

Bei dem Artikel habe ich Probleme mit der Übersetzung :-(


Grüße aus dem Schwabenland


Klaus

108

Samstag, 14. Juni 2014, 12:14

Hallo Wolfgang,

Suedbalkon hat vor kurzem auf die Problematik hingewiesen, dass bei Frauen immer wieder ein Kaiserschnitt ohne ausreichende Betäubung durchgeführt wird und auf folgende Dokumentation verlinkt:

http://www.ardmediathek.de/das-erste/report-mainz?documentId=21067394

Ergänzend dazu habe ich noch einen interessanten Artikel bei Focus-Online gefunden:

http://www.focus.de/familie/kaiserschnitt/bei-vollem-bewusstsein-den-bauch-aufgeschnitten-kaiserschnitt-ohne-narkose-wie-kann-das-passieren_id_3862349.html

Eine besonders interessante Stelle findet sich auf Seite 2 dieses Artikels:

http://www.focus.de/familie/kaiserschnitt/bei-vollem-bewusstsein-den-bauch-aufgeschnitten-kaiserschnitt-ohne-betaeubung-wie-kann-das-passieren_id_3861581.html

Dort steht unter anderem:

„Ein hefiger Schmerz, der nicht gedämpft wird, kann außerdem zur Entwicklung eines Schmerzgedächtnisses führen, das bestimmte Auslöser immer wieder aktivieren“, sagt Rost. Dazu genüge schon eine bloße Berührung in dem ursprünglich betroffenen Bereich...

Ich stelle mir das so vor, als wenn aufgrund des extrem starken Schmerzimpulses im Gehirn eine "Sicherung" durchbrennt und sich der Schmerz dadurch chronisch festsetzt. Das würde auf Ihren Fall passen.

Insofern ist Ihre jetzige Entscheidung für eine Schmerzklinik sicherlich ein sinnvoller Weg.

Und: Lassen Sie sich durch die unterschiedlichen Diagnosen der Ärzte nicht verunsichern. Die meisten Ärzte stellen eher eine völlig kruse Diagnose als ehrlichrweise zu sagen: Tut mir leid, in Ihrem Fall weiß ich einfach nicht mehr weiter. Außerdem lässt sich doch eine Lyme-Borreliose durch einen Bluttest (Antikörpertest) verifizieren bzw. ausschließen. Wurde das nicht gemacht???

Alles Gute!

109

Samstag, 14. Juni 2014, 15:19

Das wurde gemacht. Und ich weiß ja auch, dass ich seit 8 Jahren Borreliose postiv bin. Aber diese Krankheit ist das Steckenpferd der Ärztin und so wird bei ihr halt alles unter Borreliose abgehackt.
Es sollte nur eine kleine Anekdote aus "dem wundersamen Land derjenigen die sich Ärzte schimpfen lassen" sein.

Ich hänge momentan ziemlich durch, auch weil mein Körper langsam auch nicht mehr mitmacht. Inzwischen habe ich soviele neue Baustellen: Bluthochdruck, Kopfschmerzen, mein Diabetes ist nicht mehr zu zügeln. Durch die nächtlichen Heißhungerattacken, bedingt durch einige der Arzneien und dauernden trockenen Mund - bedingt durch andre Tabletten- habe ich heftige Probleme mit den verkronten Zähnen. Usw usw :-(


Eben habe ich einen bekannten Arzt im Westen angefragt wegen erneuter Refertilisierung.

Mein letzter Operateur spricht nicht mehr mit mir, weil ich Testosteron nehme!?!?!..siehe oben..das wundersame Land...:-)
Dazu eine tiefe Depression.

Und die Tage, an denen ich knapp davor stehe die Abkürzung zu nehmen werden deutlich mehr!

Grüße aus dem Süden

Wolfgang

110

Samstag, 14. Juni 2014, 22:10

Auf ZDF Info kam vorher auch was nettes. Ein Dr. Heim operierte sehr gerne ohne Betäubungsmittel entfernte so auch Körperteile, der Kosename war Dr. Tod.
Die Ermittlungsstelle in Ludwigsburg sucht noch heute die Kollegen von damals.
http://de.wikipedia.org/wiki/Zentrale_Stelle_der_Landesjustizverwaltungen_zur_Aufkl%C3%A4rung_nationalsozialistischer_Verbrechen

Hat jemand Lust auf Amt unsere/ meine Sache mit mir zu vertreten: Fr 20.06.2014, 10:30
Oder ein Schriftstück mit seiner Meinung dazu mir zur Vorlage überlassen ?
Als Zeuge in unserer Sache aufzutreten ?

Wolfgang:
Probleme mit Zähnen:
habe ich auch, genau so wie Leiste Hoden und Fußzehe rechts, genauer Nagel des Fußzehe.
Reagiert je nach Wetter, Zähne oder Fußzehe rechts, mit Augenlid rechts.

Magen:
bei mir muss der Magen täglich mit meiner erprobten Ernährung abgefüllt / gedehnt werden,
dann sind die Schmerzen leichter zu ertragen, auch wenn der Magen sich später entspannt.

Meiner Meinung nach hängen Mageneingang und Ausgang über das vegetative Nervensystem direkt an den Eiern und an allen anderen geschädigten Organen und reagieren entsprechend.

wenn du viele Medikamente frisst kommt eben deren Nebenwirkungen noch dazu. Meiner Meinung nach sind die Wirkungen der Med zu schwach und die Nebenwirkungen zu heftig.
Deine Samenleiter müssen durchgängig sein, oder der böseste Nebenhode oder Hoden muss weg.

Da du erst jetzt deine frühere starke Sexualität geschildert hast: Das schiebt auch bei völlig kaputten Hoden ( wie bei mir ) bis zu deinen Gedanken die Abkürzung zu nehmen.
Dazu die Wetterkapriolen der letzten Tage, bei mir waren nicht die angesagten Stürme schlimm, sondern die Zeiten dazwischen, also die Zeit wenn Wetteränderung ( Misch-masch ) im Anmarsch ist.

Eine Schmerzklinik kann da höchstens ein Attest ausstellen, dass du die Operation brauchst wenn der Arzt das erkennen will. Ich hatte einen Termin hierzu in ... ( liegt genau zwischen uns ),von meinem Schmerzarzt. Der wurde dann von meinem Rentenarzt abgesagt, das wäre " so " in Griff zu kriegen.

Und die Abkürzung ist auch keine, wer weis ob wir nicht drüben immer noch Schmerzen bis zur nächsten Apokalypse abbüsen müssen, weil uns keiner lieb hat.

Psychologie:
Ich bin in Psycho-Foren von Einsatzkräften unterwegs. Da tut sich erst jetzt auch ganz langsam was. Hat aber mit uns alles nichts zu tun.

Grüße

geändert: streiche Do, setze Fr. 20.06.2014, 10:30

Dieser Beitrag wurde von »SUEDBALKON« geändert, zuletzt: 16. Juni 2014, 20:46


111

Samstag, 19. Juli 2014, 17:07

Schmerzklinik

Jetzt bin ich seit 5 Tagen in einer Schmerzklinik.
Nach Ihrer Aussage hatten sie hier schon öfters solche Fälle! Der Ansatz ist, erst mal den Schmerz auszuschalten. Dieses geschieht zum Einen mit Infiltration von Lokalanästhetika. Das kenne ich ja schon hinreichend. Das Problem war bisher, dass die Ergebnisse nicht überzeugten. In einem von drei Fällen klappte dieses sehr gut und gab Ruhe für etwa 8 - 12 Stunden. Saß die Spritze nicht so gut, war keine Wirkung zu spüren. In einem von drei Fällen allerdings war die Wirkung verheerend. Große Hämatome und Zunahme der Schmerzen. Das hatte eine Menge mit dem Arzt zu tun, der die Spritze setzte. Ich hatte ja mal einen Trottel, der tatsächlich in die Hosenspitze- dort wo der Nebenhoden in den Samenleiter übergeht - gespritzt hat. Ich hatte ja neulich schon mal von meiner Idee mit dem Sticker...Vorsicht Arzt geschrieben :-) Allerdings war auch bei "guten Ärzten" war die Erfolgsquote max. 75 %.


Hier wird sehr viel höher gespritzt. Also nicht in der Nähe des Samenleiters, wie es auch bei der Betäubung bei der Vasektomie gemacht wird, sondern höher in der Leiste. Auch hier führt ja ein Nerv der den Hoden versorgt. Knapp oberhalb der Höhe des Schamhügels - da wo mein der durch Bewegungsmangel immer kräftiger wachsende Bauch endet:-)) Dadurch wird zwar der Genitofermorales nicht getroffen, aber es zeigt doch deutlich eine Wirkung! und die Verletzungsgefahr ist deutlich minimiert.


Weiter Ansätze sind Manipulationen an der Lendenwirbelsäule, also von hinten. Massagen und Stromtherapien. Kein Tens, sondern Interferenzstromtherapie? Über die Unterschiede muss ich mich noch einlesen.
Als nächstes steht die Stimulation des Nervus Pudendus an. Dieses soll durch ein Tens geschehen, deren eine Elektrode in den Anus geschoben wird. Noch bin ich unsicher, ob ich das haben möchte! Ich werde auch darüber berichten :-)

Letztlich gibt es noch Infusion mit einem Lokalanästhetikum und Vitamin B. Das mache ich schon eine längere Zeit dreimal wöchentlich und wirkt auch.

Medikamentös gab es keine große Änderung. Ich nehme also noch immer einen Mix, hauptsächlich aus Opiaten, Antikonvulsiva und Entzündungshemmern.

Für mich selber habe ich drei Wochen angesetzt, bis ich mich entscheide hier weiterzumachen oder doch eine Op durchführen lasse.
Über die Varianten hierzu schreibe ich die nächste Woche ausführlich und um Rat bitten.

Grüße aus der Anstalt

Wolfgang

PS: Südbalkon, kannst du mich bitte mal anrufen!

Dieser Beitrag wurde von »Wolfgang« geändert, zuletzt: 21. Juli 2014, 18:47


112

Samstag, 19. Juli 2014, 20:39

Schmerzklinik

Hallo Wolfgang!

Es tut mir leid, dass Du so Leiden mußt!

Ich habe das 2 Jahre miterlebt. Wie schon berichtet bin ich erst nach der Entfernung der Hoden, welche von innen begonnen haben abzusterben schmerzfrei.

Infiltrationen haben bei mir 2 Stunden gehalten!

Übrigens durch die schweren Schmerzmittel über 2 Jahre sowie Kontrast-Röntgenuntersuchungen haben die Ärzte meine Nieren etwas beschädigt!

Wenn Du jemand zum Reden brauchst, kannst mich gerne anrufen!

Alles Gute und baldige Besserung
Pass auf Dich auf!!
Peter49

113

Samstag, 19. Juli 2014, 23:54

Wolfgang

Elektrode im Analbereich kommt sicher schön ?
Triggerpunkt-Therapie genau dort wollte ich in meiner Region erreichen, macht keiner, wohl zu unlecker und
religiöse Skrupel
Analdildo für Männer mit Vibration hatte ich mir mal angesehen, Höllendinger doch wohl ohne richtigen Griff
um richtig zu positionieren.
google: Pohl Therapie ( Triggerpunkt ) da soll es im Analbereich abgehen, lt Prostatitis Abteilung des medizin-forum.de

Ich hab hier ein Tens Gerät möchte ich nicht innerlich haben. entweder man fühlt nix oder man " schwebt " nen halben Meter überm Sofa wenn Stromstoß einsetzt

Doch wenn du gerade dran bist versuchs mal. Doch schreib dir vorher alle Schmerzen da auf, da sie dannach anders sein können.

Kontakt Tel oa:
ich kriege immer Anrufe auf die ich nicht reagieren kann. Mach mal SMS an mein Handy damit ich weis dass du das bist.
Oder Festnetz, oder PN hier nochmal Tel Nr durchgeben.
gerne auch heute jederzeit

oder E-Mail schicken:
http://www.patienten-selbsthilfegruppen.de/forum/index.php?form=Mail&userID=9

schlauer wäre es natürlich gewesen vorher alles abzusprechen, Akten fertigzumachen, kann jedoch sehr gut verstehen dass bei Schmerz das Gehirn blockiert ist

wenn du schreiben kannst, schreib mir was deutliches über Vasektomie, kann ich mit deinen Grüßen diese Woche bei einem Termin einem Amt vorlegen

Hier ein Anatomie-Plan, damit du die Spritzen einschätzen kannst
http://de.wikipedia.org/wiki/Leistenkanal

Dieser Beitrag wurde von »SUEDBALKON« geändert, zuletzt: 20. Juli 2014, 00:32


114

Donnerstag, 4. September 2014, 11:39

Schmerzklinik liegt mittlerweile hinter mir. Kurz zusammengefasst: Ohne Spesen nichts gewesen :-(

Die Klinik hat sich sehr auf Spritzen mit Lokalanästhetika spezialisiert. Kein schlechter Gedanke, auch bei mir nicht. Leider ging die forsche Ärztin nach 4 Tagen in den Urlaub. Der neue Arzt setzte alle Spritzen Micro-Suvcultan . Da ich das Wort wohl gerade erfundene :-) extrem flach unter die Hautoberfläche. Ziel war es jedoch die den Hoden versorgenden Nerven auszuschalten. Dieses ist dann nur an der Wochenendkvertretung gelungen. Ich merkte das immer sofort, durch die Wärme die sich in den Nebenhoden ausstrahlte, obwohl oben im Schamhügel gespritzt wurde.

Also wieder zu hause und überlegen wie es weitergeht. Mein Schmerztherapeut ist auf die Idee gekommen, dass meine Schmerzen einzig psychischen Ursprunges sind und schreibt mir das einzig wirksame Opiat nicht mehr auf. Mein Empfindungen könnte ich nur in Comic Sprache hier zum Ausdruck bringen können


Ich habe für mich jetzt folgende Lösungen erarbeitetet.

1. Ich wage eine Vasektomie auf der rechten Seite. Allerdings eine open-end und hoffe, dass so der Druck aus dem Nebenhoden verschwindet.

2. Ich versuche es nochmal mit einer erneuten Refertilisierung auf beiden Seiten.
3. Ich lasse mir rechst- das ist bei mir die deutlich mehr schmerzende Seite, bei der aber außerdem die Nerven einen mitbekommen haben- den Nebenhoden entfernen.. Sinnvoller wäre dort eine Entfernung des ganzen Hodens, aber ich finde niemanden,der mir da machen würde.

Im Moment machen mir das Druckgefühl in den Nebenhoden den größten Ärger. Allerdings ist mir unklar, warum ich letzte Woche nach einem minimalen versuch von Sport wieder ganz heftige Schmerzen hatte.
Ich konnte vor meiner Refertilisierung relativ gut Sport machen. Das würde doch bedeuten, dass entweder die Nerven oder der Samenleiter irgendwo ein gewachsen ist, oder?

Besonders den Körper strecken oder die Arme neben die Beine ablegen geht gar nicht ohne heftige Schmerzen am nächsten Tag.

Allgemein würde ich meinen Zustand auf der Kippe stehen beschreiben. ich weiß nicht, wie lange ich das noch weitermachen kann und will.

Ich habe nun die Zusage für eine psychosomatische Klinik. Also tägliche Arbeit mit einem Psychologen. Ich will ja gerade in meinem Fall nicht ausschließen, dass auch psychische Faktoren eine Rolle spielen. Allerdings spüre ch den verdickten Nebenhoden und habe ohne Ende Lust auf Onanieren. Dieses lasse ich aber bewusst sein, weil die Schmerzen danach noch größer sind. Was auffällig ist, dass ich meinen Nebenhoden als fast platzend wahrnehme, er aber in Wirklichkeit nur minimal verdickt ist. Hat hierzu jemand eine Antwort.
Gestern bin ich auf die Idee gekommen, meine Erlebnisse nach der Vasektomie als Buch zu schreiben. Nein, nicht um es zu verkaufen...oder vielleicht doch, sondern um selber eine Aufgabe zu haben. Ich habe so viele geldgeile Idioten kennengelernt, die keine andere Meinung neben sich zulassen, dass man sich ernstlich Sorgen um den Bereich in Deutschland machen sollte. Es gab sie aber vereinzelt auch, den mifühlenden, mitdenkenden Kittelträger! Aber allein die Geschichte, wie ich schon vorher wußte, dass gleich die Diagnose Borreliose für meine Schmerzen fallen würde, ist ein ganzes Kapitel in dem Buch wert:-))))))) Ihr habt natürlich Recht, keine Sau würde das interessieren, aber vielleicht hätte ich eine Aufgabe für die es sich lohnt ein paar Tage länger zu bleiben.

Ihr hoffe ich bekomme ein paar Antworten von Euch auf meine Fragen. Nein, nicht wegen dem Buch :-) Ich weiß nicht mehr weiter!

Liebe Grüße aus dem Süden

Wolfgang

115

Donnerstag, 4. September 2014, 14:17

Hallo Wolfgang,

schade, dass die Schmerzklinik nichts gebracht hat!

Ich würde vor weiteren operativen Eingriffen erst mal abwarten, was die psychosomatische Klinik bringt, zumal die Zusage dafür ja schon steht.

By the way - hatten Sie in der Schmerzklinik keine begleitende Psychotherapie? Falls doch, was ist denn dabei herausgekommen?

Zu Ihren drei Punkten: Was ich auf keinen Fall machen lassen würde, wäre eine Nebenhodenentfernung. Aus meiner Sicht ist hier die Gefahr, dass neue Schmerzquellen entstehen, einfach zu gross. Lieber dann gleich den kompletten Hoden entfernen lassen. Evtl. hätte ich da einen Arzt für Sie: Er ist Chefarzt der Urologie eines größeren Krankenhauses und steht der Vasektomie relativ kritisch gegenüber. Ich habe mir von ihm einen Hoden entfernen lassen (wobei der eh futsch war, die Durchblutung war nach einer Vasektomie-Folge-OP komplett weg) und habe seitdem auf dieser Seite so gut wie keine Schmerzen mehr. Dieser Chefarzt meinte mir gegenüber auch, dass er sich dafür einsetzen werde, dass der Hinweis auf das Post-Vasektomie Schmerzsyndrom als mögliche Komplikation nach der Vasektomie deutlich in die Patientenaufklärung vor der Vasektomie aufgenommen wird (er wirkt an der Ausarbeitung von Aufklärungsbögen mit). Er war einer der wenigen Urologen, von dem ich mich mit meinen Vasektomie-Beschwerden wirklich ernst genommen fühlte.

Also: Wenn Sie aus der psychosomatischen Klinik zurückkommen und dann der Leidensdruck weiterhin so groß ist, dass Sie weitere Schritte in Erwägung ziehen, dann kontaktieren Sie mich doch per PN. Ich gebe Ihnen dann gerne den Namen des Arztes.

Alles Gute!

PS: Auch ich habe hinsichtlich meinen Vasektomie-Problemen mit Urologen eine derartige Schei... erlebt - ich hätte zuvor nie gedacht, dass so etwas bei Ärzten möglich ist (von einigem habe ich ja bereits im Forum berichtet). Jedenfalls habe ich meinen generellen Glauben an die Integrität von Ärzten komplett verloren - und Sie sehen, Sie sind nicht alleine mit Ihren Erfahrungen. Hierzu passt auch gut die folgende Aussage von Eberhard Nieschlag, Ex-Direktor des Instituts für Reproduktionsmedizin der Universität Münster: Er weist darauf hin, dass beispielsweise in Japan die Gynäkologen jahrzehntelang die Einführung der Pille für die Frau verhindert haben, weil sie mit Abtreibungen viel besser verdienen konnten als mit der Verschreibung der Pille.
Siehe: http://www.patienten-selbsthilfegruppen.de/forum/index.php?page=Thread&postID=1332#post1332

Dieser Beitrag wurde von »Uwe« geändert, zuletzt: 4. September 2014, 14:54


116

Freitag, 5. September 2014, 10:57

Hallo Wolfgang,

gerade ist mir noch folgende Idee durch den Kopf gezogen:

Falls Sie Ihr Buch schreiben: Hätten Sie Lust, das Buch hier im Forum zu veröffentlichen?

117

Mittwoch, 24. September 2014, 22:32

Wolfgang
dein post Nr 114
Text:
Im Moment machen mir das Druckgefühl in den Nebenhoden den größten
Ärger. Allerdings ist mir unklar, warum ich letzte Woche nach einem
minimalen versuch von Sport wieder ganz heftige Schmerzen hatte.

Ich konnte vor meiner Refertilisierung relativ gut Sport machen. Das würde doch bedeuten, dass entweder die Nerven oder der Samenleiter irgendwo ein gewachsen ist, oder?

Antwort:
Ich habe auch nach allen 3 Folge-op andere Empfindungen in allen Teilen meines Körpers feststellen müssen. Darum ist ja auch die genaue Dokumentation vor und nach der Op wichtig und dann der Verlauf nach der Op

Zur Feststellung ob oder warum Schmerzen ausstrahlen oder Verwachsen sind Das ist gar nicht mal so unwahrscheinlich, muss ja nur ein Teil durch die Refi oben am Samenstrangdurchbruch im Samenstrang erst ankleben dann verwachsen, oder die Sehnen und Muskel durch Rheuma-Art verhärtet oder sonstwie durch Übertragung
gezogen werden.

Ein Physiotherapeut könnte das eventuell nachvollziehen rausspüren. Ich hab hier einen. Sobald ich meine Schmerzstory auf Durchsichtfolie übertragen hab und dann bei Behandlung zum Aufzeigen der Schäden nur auflegen muss, fange ich an.

Vielleicht bringen wir alle zusammen welche Art von Bewegungstherapie wir noch fertigbringen, denn der allgemeine Bewegungstenor der Gesundheitsprofis hat merklich wenig mit den Schwierigkeiten der Vas Problematik zu tun und fordern nur noch größere Schäden heraus.

Doch ein gewisses Maß an Bewegung erachte ich als dringend erforderlich da sonst der gesammte Organismus abschlafft und das nicht besonders förderlich ist.
Da jedoch gerade bei Bewegung, Training und Sport viele Hau-Ruck Experten unterwegs sind, die von richtigem Training nicht von schädlichem Training unterscheiden können, Schäden durch Vasektomie gar nicht kennen und auch nach erläutern nicht in der Lage sind das nachzu voll ziehen und nach wiederholtem Male immer wieder erneut in ihr altes Rollenmuster fallen. Diese Leute sind auch auf Ämter und medizinischen Einrichtungen unterwegs.

Ich selber kann zB an guten Tagen noch einigermaßen laufen, jedoch bei etwa 20 größerer Schrittlänge durch größere Dehnung so furchtbare Schmerzen vom Beinmuskel bis in bestimmte Punkte in den vorderen Bauchbereich, eine Art Blockade ( Verwachsung oä ) die dann auch vom Beinmuskel in den seitlichen Bauchbereich und in die Leiste schießen, bis sie sich verbinden zu einem Gesamtseitenschmerz rechts oder ganz anders zu Beidseitenschmerz anderer ovaler Ausbreitung. Es schießen dabei so brutale Schmerzen in die Tiefe des Bauches dass ich mich zB am Einkaufswagen festhalten muss um nicht aus den Latschen zu kippen.

Buch:
man sollte mal festlegen in welcher Form, welcher Inhalt, Inhaltsverzeichnis, Bilder rein sollten. Oder welches Material aus welchem Grund nicht.
wer bereit ist welche Aussagen zu treffen usw.

Buch, TV oder Printmedien, Ämter, Amtsärzte
Ich persönlich bin immer bereit da mitzutun. Meinen Fall kann man auch immer ohne vorherige Rücksprache nutzen. Ich trete auch, wenn möglich, als ehrenamtliche Hilfe vor Ort ein.

Ein Buch im Forum veröffentlichen? Dann werden ja alle Namen von Städten, Ärzten, Fachärzten, Andrologen, Kliniken, Rentenärzten positive und negatives Verhalten gestrichen. Ich finde die sind da doch nötig. Zumindest bei einer chronologischer Aufführung Art Lebenslauf. Gibts da schon eine angedachte Form ?

wer hat welche Idee ?

118

Sonntag, 28. September 2014, 21:51

1. psychosomatische Klinik

mach das mal zuerst und du wirst sehen dass dort die gleichen Irren sitzen. Doch geh auch gar keinen Fall, ohne den voll- ständig mehrfach abgespeichert und ausgedruckt zu haben. Wir werden immer wieder auf schwache Psyche reduziert, da ist jede Information, jede Vorgehensweise wichtig die belegt wie gut wir, als Patient Mann, als selbst denkende Menschen anerkannt werden, oder wie ein geisteskrankes Kleinkind abgeurteilt

119

Sonntag, 28. September 2014, 22:01

2. Allerdings spüre ich den verdickten Nebenhoden und habe ohne Ende Lust

auf Onanieren. Dieses lasse ich aber bewusst sein, weil die Schmerzen

danach noch größer sind



Die Lust auf onanieren kann nach Op vollkommen weg sein, da neue andere Schädigung, wäre interessant was die Psycho- Klinik dazu meint. Tatsächlich kommt die Lust auf onanieren wohl ausschließlich da die Ausdehnung der Nebenhoden, Hoden ua, eine Reizung der Reizaufnehmer in NH oder angrenzenden Bereichen ( Reize wie Wärme, Kälte, Ausdehnung, Raumforderung, Druck )


3. Was auffällig ist, dass ich meinen Nebenhoden als fast platzend

wahrnehme, er aber in Wirklichkeit nur minimal verdickt ist. Hat hierzu

jemand eine Antwort


möglicherweise hast du extrem harte Nebenhodenwände die sich nicht dehnen lassen,
oder sich durch Schädigung nicht mehr dehnen lassen


Frage:
wie war das vorher ?

120

Montag, 17. November 2014, 12:03

Kein Intersse

Ich bin jetzt seit 5 Wochen in einer psychosomatischen Schmerzklinik. Es geht um die Aufarbeitung meiner Lebensgeschichte und die bietet leider viele Verletzungen und Schmerzen der Seele. Es bleibt jedoch dabei, dass mein rechter Nebenhoden doppelt so groß ist wie der Linke. Leider habe ich noch immer nicht herausfinden können, welche Medikamente Einfluss auf die Schmerzen haben und welche nicht. Dass Sport die Situation verschlimmert da bin ich mir sicher.

Ich habe einen Arzt gefunden, der meines Erachtens sehr gewissenhaft arbeitet und der mir angeboten hat, den rechten Hoden zu entfernen. Ein bisschen unsicher bin ich mir, weil links halt auch öfters schmerzt, wenn auch nicht so heftig. Und es bleibt natürlich die Frage, ob die starke Wahrnehmung der Schmerzen etwas mit meinen Lebenserfahrungen zu tun hat. Dann würde sich, auch nach Entfernung des rechtes Hodens, der Schmerz trotzdem einen Weg suchen.

Eine Erfahrung mit Urologen ist hinzu gekommen, welches mein Bild von Ärzten, dass ich in den letzten zwei Jahren leider gemacht habe, gewissermaßen die Krone aufsetzt.
Ich habe einen anerkannten Refertilisierer...gibt es das Wort so?..gefragt, ob er mich denn nach der Entfernung des Hodens behandeln würde, also links erneut den Samenleiter zusammenfügen würde. Seine Antwort war: "Sie sind doch der Mann der von Prof ... in ... refertilisiert wurden und wo es jetzt Probleme gibt. Ich habe darüber nachgedacht und habe kein Interesse Sie zu operieren."

Es wird hier sehr deutlich, dass die Beziehung Arzt- Patient eine rein wirtschaftliche ist und von Hippokratischen Eid wirklich...bei einigen..nichts mehr übriggeblieben ist.

Vasektomie und Refertilisierung sind wichtige wirtschaftliche Faktoren. Da werden Probleme bewusst verschwiegen oder heruntergespielt.

Grüße vom Rhein

Wolfgang

121

Donnerstag, 25. Dezember 2014, 11:54

Frohe Weihnachten

Ich wünsche euch allen, trotz der Schmerzen, ein frohes und friedliches Weihnachtsfest.

Es ist nunmehr mein drittes Weihnachten, dass ich mit heftigen Schmerzen erleben muss. Ich merke, wie ich mit der Zeit mehr und mehr abbaue. Psychisch und physisch. Ich bin ein alter und kranker Mann geworden. Längst ist der Hodenschmerz nicht mehr das einzige Problem. Ich habe eine heftige Depression, meine Zuckerwerte steigen immer weiter, sodass ich mit Spritzen werde anfangen müssen. Der Blutdruck lässt sich nur noch durch 3 Mittel in Schach gehalten werden und durch eines der vielen Medikamente ist mein Zahnfleisch so zurückgegangen, dass nun alle Zähne zu behandeln sind, soweit dieses noch geht. Ich habe ein Schreiben von meinem Zahnarzt, dass ich vor der Vasektomie ein gesundes Gebiss hatte. Ich könnte noch viele Sachen aufzählen. Ich merke wie es an die Substanz geht und es ist keine mehr da!! Wie lange kann ich diesen Tabletten Cocktail noch nehmen. Ich mache mir Sorgen, dass mein Körper eines Tages in der Generalstreik geht.

Genug gejammert.

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch in ein hoffentlich besseres 2015!

Wolfgang

122

Donnerstag, 25. Dezember 2014, 17:20

FRohe, schmerzfreie Weihnachten!

Hallo Wolfgang!

Zunächst Deinen Umständen entsprechend schöne Weihnachten!!

Wurden Dir schon Hoden entfernt?
Hast Du Aussicht auf Schmerzfreiheit?

Habe meinen Schritt jedenfalls nicht bereut, was sicherlich das kleinere Übel!

Bin jederzeit für Dich da, wenn Du mit mir sprechen möchtest!

Alles Gute und baldige Schmerzfreiheit!!
LG Peter49

123

Freitag, 26. Dezember 2014, 06:57

Schmerzfreie Feiertage

Hallo Peter,

vielen dank für deinen lieben Gruß. Leider waren die Feiertage, was die Schmerzen betrifft, kaum auszuhalten. Ich habe mir die Hoden noch nicht entfernen lassen, sondern bin jetzt mit dem Arzt in Nordrhein-Westfalen übereingekommen, dass ich es vorher mit einer open end Vasektomie versuche. Die Idee ist gut, nur leider schmerzt die linke Seite nun auch heftig. Ich weiß jetzt nicht mehr weiter und werde dich zwischen den Tagen noch einmal anrufen.

Dir einen guten Rutsch in 2015.

Liebe Grüße

Wolfgang

124

Freitag, 26. Dezember 2014, 09:36

Hallo Wolfgang,

ich wünsche Ihnen von Herzen, dass sich im kommenden Jahr ein Weg auftut, auf dem Sie Ihre Schmerzen zumindest einigermaßen wieder loswerden.

Sie können mich auch jederzeit gerne anrufen (Telefonnummer haben Sie ja)!

Aus meiner Sicht: Da ich den Eindruck habe, dass Ihnen so langsam die Puste ausgeht, denke ich, dass Sie nicht mehr x-beliebig viele OP-Versuche durchstehen werden. Darum: Ich würde auf der stärker schmerzenden Seite gleich den kompletten Hoden entfernen lassen und auf der schwächer schmerzenden Seite die closed end Vasektomie in eine open end Vasektomie umwandeln oder einen zweiten Refertilisierungsversuch durchführen lassen. Beides im Rahmen von EINEM Eingriff. Sind die Schmerzen dann auf der Seite, wo der Hoden entfernt wurde, deutlich weniger (= Kontrolle, ob die Hodenentfernung hilft), so haben Sie die weitere Option, in einem weiteren Eingriff auch auf der zweiten Seite den Hoden entfernen zu lassen, falls dort die open end Vasektomie oder die zweite Refertilisierung nicht wirklich was gebracht hat. peter49 hat ja mit der Hodenentfernung gute Erfahrungen gemacht (zumindest was die Schmerzlinderung anbelangt) und ich auch. Also: Hier ermuntern Sie zwei Personen zur Hodenentfernung! Ich kann auch gut verstehen, dass man vor so einem Schritt zurückschreckt. Aber wie gesagt: Ich habe die Befürchtung, dass Sie mit Ihren derzeitigen Schmerzen nicht mehr allzulange durchhalten. Darum versuche ich Sie zur Hodenentfernung zu ermutigen...

Was hat denn eigentlich nun die psychosomatische Schmerzklinik gebracht? Wie lange waren Sie denn insgesamt dort - oder sind Sie noch dort?

Dieser Beitrag wurde von »Uwe« geändert, zuletzt: 26. Dezember 2014, 13:07


125

Freitag, 26. Dezember 2014, 22:34

bei unseren Schmerzen versagt eben jede Psychologie sich einzubilden dass man keine Schmerzen hat.

Ich würde. wie ich immer sage nur einseitig und da die schlechteste Seite operieren lassen, sonst kann er 8 Wochen überhaupt nicht laufen ( wie ich ), so wenigstens einseitig vor sich hin hinken.

Ansonsten: durchhalten

Psychologie: 2015 wird unser Jahr, denn noch mieser kann es kaum kommen.

Wolfgang: Auftrag ausgeführt, Ergebnis wie gehabt

126

Freitag, 26. Dezember 2014, 22:48

Leider waren die Feiertage, was die Schmerzen betrifft, kaum auszuhalten. Ich habe mir die Hoden noch nicht entfernen lassen, sondern

Die Idee ist gut, nur leider schmerzt die linke Seite nun auch heftig
Achtung, von wechselnden Schmerzen nicht irritieren lassen. Es stand ein Wetterwechsel bevor und wir mittendrin.

Schmerztagebuch führen und darin festhalten.

Gestern feststellbare Luftdruckänderung ( geringer werdend ), ( da Geruch durch Abwasserrohre nach oben steigend, ging zufällig dran vorbei ) dh deine Hoden können sich leichter ausdehnen. Von dir kaum feststellbar, doch die Dehn- und Schmerzrezeptoren melden das als Schmerzen dem Gehirn.

Ich hatte gestern Nacht also von Do auf Fr von ca 03:00 bis 04:20 etwa brutalste Schmerzänderung wie selten.

Vor Nebenhodenentfernung kündigte sich das mind eine Woche an, dann brutalsten Schmerzen, dann abklingend, also hatte ich so öfter 2 Wochen brutalste Schmerzen

127

Samstag, 24. Januar 2015, 17:21

Mal wieder eine OP

Ich habe mich zu beginn des Jahres entschlossen auf der echten Seite eine Open-End -Vasektomie durchführen zu lasse. Ich hatte mir sehr viel von der OP erhofft, zumindest vorübergehend. Leider war die Operation ein Misserfolg.

Ich habe den Operateur gebeten vorher zu überprüfen ob die refertilisierten Durchgänge wirklich zu sind. Mein erster Operateur und einige andere Urologen waren ja der Meinung, dass ich mir das nur einbilde. Zitat: Wenn Herr Prof. XXX Sie operiert bilden Sie sich das alles nur ein!!!!!!!

Also, Durchgang nach oben ist dich!

Aber es trat ein anderes Problem auf. Zwar konnte der Operateur nachweisen, dass einige wenige tote Samenzellen in dem Sekret waren, jedoch hat es ein wenig gedauert etwa drei Mails später, bis er den für mich wesentlichen Satz schrieb.:

Auszug aus der Mail

Hallo Herr Dr. XXX,

versprochen meine letzte Mail. Und ich bitte Sie auch, diese Mail-Sprechstunde zu berechnen.
Ich dachte es könnte helfen, wenn ich es mit onanieren versuche. So also am Sonntag und gestern Morgen. Die Schmerzen sind nun wirklich unerbittlich sogar im Liegen.

Deshalb meine Frage, als Sie den Samenleiter geöffnet haben, kam eher ein paar Tropfen aus dem Samenleiter oder wie Prof XXX bei der Refertilisierung damals schrieb, dass sich reichlich wässrig-trübe Flüssigkeit entleert hat. War das diesmal auch so?

Hallo Herr YYY, es kamen 2-3 Tropfen aus dem vom Hoden kommenden Ende. Warten Sie noch etwas mit Ihrer Entscheidung!! Vielleicht braucht der Nebenhoden einfach noch etwas Zeit, sich zu erholen. Alles Gute!!

Ich schreibe deshalb so zeitlich nah an der OP, damit der Eindruck nicht vergessen wird. Denn abhängig von Ihrer Aussage würde ich mir, wenn es sich nicht bessert, den Hoden entfernen lassen.

Vielen Dank für ihr Verständnis


Auszug aus Mail, Ende



Für mich bedeutet das, dass der Nebenhoden inzwischen auch dicht ist. Nach der Refertilisierung hatte ich noch gut 2 Wochen Wundschmerzen. Jedoch war das Gefühl einen fast platzenden Nebenhoden zu haben sofort weg!Ich hatte gar kein Druckempfinden mehr gehabt. Es ist dann auch erst nach etwa 9 Monaten langsam zurückgekommen.

Wundschmerzen habe ich nun fast keine, ein leichtes Ziehen in der Leistengegend, aber darüber mache ich mir keine Gedanken.
Der Druck im Nebenhoden ist jedoch leider noch da.

Wie kann es weitergehen. Die Schmerzen werden inzwischen immer größer, sodass ich kaum noch aus dem Bett herauskomme. Ich bin mächtig verzweifelt und die Abkürzung ruft ohne Ende. Ich werde jetzt versuchen, einen Arzt zu finden, das mir den rechten Hoden entfernt. Über den ebenfalls schmerzenden linken Hoden mache ich mir besser keine Gedanken.

Über Vorschläge würde ich mich freuen.

Grüße aus dem Süden

Wolfgang

128

Sonntag, 25. Januar 2015, 18:27

Hallo Wolfgang,

aus meiner Sicht ganz klar: Mindestens auf einer Seite den kompletten Hoden entfernen lassen!

Einen Arztvorschlag für diese OP habe ich Ihnen ja bereits gegeben.

129

Dienstag, 10. März 2015, 20:51

In Anspielung an das Lied von BAP...Helfe will Dir keiner

Ich habe heute einen bekannten Arzt für Refertilisierung um eine kurze Stellungnahme gebeten. Aber lest selber:
Erst meine Mail, dann seine Antwort:



Sehr geehrter Herr Dr ******,

wir hatten neulich kurz telefonisch Kontakt. Es ging um eine von mir gewünschte Refertilisierung, deren Durchführung sie aber abgelehnt hatten. Um die Schmerzen durch einen deutlich fühlbar verdickten Nebenhoden rechts (ein Kollege von Ihnen erfühlte den rechten Nebenhoden etwa doppelt so groß wie den linken, habe ich auf Anraten dieses Kollegen ich eine Open-End-Vasektomie durchgeführt. Da ich mir sicher war, dass der Durchgang nach oben wieder verschlossen war, konnte ich das Risiko ohne Bedenken eingehen. Wie Sie aus dem OP Bericht ablesen können, hat sich meine Vermutung bestätigt.

Nun ist aber ein neues Problem aufgetreten, bei dem ich dringend ihren Rat benötige! Bei dieser Fragestellung kann mir nur jemand weiterhelfen, der häufig Refertilisierungen durchführt!
Ich möchte Sie auch bitten, dieses als Telefonsprechstunde abzurechnen.

Nach der OP stellte sich nach meinem Gefühl heraus, dass auch der Durchgang durch den Nebenhoden geschlossen oder zumindest nahezu geschlossen ist, der Operateur schrieb hierzu in einer Mail:

Auszug aus der Mail:

Hallo Herr Dr yyyyyyyy

versprochen meine letzte Mail. Und ich bitte Sie auch, diese Mail-Sprechstunde zu berechnen.
Ich dachte es könnte helfen, wenn ich es mit onanieren versuche. So also am Sonntag und gestern Morgen. (Die Mail ist inzwischen mehrere Wochen her) Die Schmerzen sind nun wirklich unerbittlich sogar im Liegen.

Deshalb meine Frage, als Sie den Samenleiter geöffnet haben, kam eher ein paar Tropfen aus dem Samenleiter oder wie Prof zzzzzzzzz damals schrieb, dass sich reichlich wässrig-trübe Flüssigkeit entleert hat. War das diesmal auch so?

Hallo Herr ZZZZZZ, es kamen 2-3 Tropfen aus dem vom Hoden kommenden Ende. Warten Sie noch etwas mit Ihrer Entscheidung!! Vielleicht braucht der Nebenhoden einfach noch etwas Zeit, sich zu erholen. Alles Gute!!

Ich schreibe deshalb so zeitlich nah an der OP, damit der Eindruck nicht vergessen wird. Denn abhängig von Ihrer Aussage würde ich mir, wenn es sich nicht bessert, den Hoden entfernen lassen.


Ende der Mail

Ich interpretiere das Ergebnis der OP so, dass der auch der Nebenhoden verschlossen ist. Wie sehen Sie dieses. Hätten Sie in dem Fall eine Tubulovasostomie ausgeführt, wenn ein Patient eine Refertilisierung gewünscht gewesen wäre, oder hatten Sie in diesem all eine Vasovasostomie durchgeführt?
Meine Schmerzen sind seit der OP am 7.1 nicht besser geworden. Das Gefühl des Druckausgleich, welches ich nach der Refertilisierung sofort hatte, ist nicht eingetreten! Ich bin der Meinung, dass die OP nicht erfolgreich war, und sehe nun als einzige Möglichkeit eine Entfernung des rechten Hodens an. Von einer Entfernung des Nebenhodens halte ich nicht so viel. Nach der langen Zeit, ist der ganze Bereich so schmerzsensibel geworden, dass ich Sorge habe, dass hierdurch neue Schmerzen entstehen würden.

Dazu hätte ich gerne Ihre Meinung!

Mit freundlichen Grüßen

ZZZZZZ ZZZZZ



Die Antwort kam heute sehr schnell :


Sehr geehrter Herr ZZZZZZZ
Ich bedauere Ihnen mitteilen zu müssen, dass ich Ihnen leider nicht helfen kann
Mit freundlichen Grüßen

DR: XXXXXXXXX




Was soll ich davon halten?!? Ich hatte eine echte Bitte, die nur er mit seinem Fachwissen beantworten kann...und neben ihm anderer die Refertilisierungen durchführen!

Ich bin mächtig enttäuscht!!!! Ich leide, aber es ist ihm völlig egal! Unter PM kann ich euch den Namen verraten. Es ist derselbe, der schon mal eine Vasektomie verhunzt hast, weil er einen Samenleiter nicht gefunden hat :-) Kleiner Scherz für die Vielleser hier!! :-))

Wo blieben die Anstecker: Achtung Arzt?

Grüße aus dem Süden

Wolfgang

130

Freitag, 31. Juli 2015, 18:20

Ende September

Ich bin still hier geworden. Ich bin einfach müde. Lebensmüde. 3 Jahren und 4 op und immer noch Dauerschmerzen haben zermürbt. Jetzt habe ich erst Ende September einen neuen Termin zur einseitigen Hodenentnahme vor mir. Wenn ich bis dahin noch durchhalte?!
Nun ist plötzlich wieder eine Diskussion ausgebrochen. Hoden aus den Hodensack entfernen und sehr weit oben abtrennen oder den Hoden durch den Leistenkanal entfernen?

Gibt es da so etwas wie eine Standardmethode ?

Liebe Grüße

Wolfgang

131

Freitag, 31. Juli 2015, 18:34

Hodenentfernung

Hallo Wolfgang!

Ich habe beide Hoden durch den Leistenkanal entfernt bekommen , ohne Probleme!!


Alles Gute und liebe Grüße
Peter

132

Donnerstag, 17. September 2015, 12:12

Hallo Wolfgang,

wie sieht´s denn bei Dir inzwischen aus?

133

Sonntag, 25. Dezember 2016, 10:55

schlimmer geht immer

Das letzte Jahr war dich gefüllt mit OP und Schmerzklinikaufenthalten. Beides hat nicht geholfen!
Dafür ist meine Klage nun draußen! Drück mal für uns alle die Daumen.

<Ich überlege, ob ich noch auf die Schnelle eine Klage gegen einen Weißkittel ins Laufen bringe, der in einer großen Stadt im Süden zu Hause ist.

Hier mal der Bericht zur Hodenentfernung:

Diagnose:
Chronisches Schmerzsyndrom des rechten Hodens bei Z.n. Vasektomie und Refertilisierungsoperation
Therapie:
Inguinale radikale Orchektomie rechts
Lagerung des Patienten in Rückenlage. Nach Desinfektion und sterilem Abdecken zunächst Hautinzision inguinal rechts und Durchtrennen des subkutanen Fettgewebes. Nach Darstellen der Externusaponeurose sowie des äußeren Leistenringes erfolgt dann das Einsetzen eines Wundspreizers sowie eines U-Hakens in das kaudale Wundende. Anschließend wird nun der Hoden aus dem Skrotalfach herauspräpariert. Dies gestaltet sich aufgrund sehr ausgeprägter Verwachsungen als ausgesprochen schwierig. Der Samenstrang selber lässt sich nur nach längs eröffnen, die Externusaponeurose im Bereich des Leistenkanales anzügeln. Der Hoden selber ist unmittelbar mit der inneren Skrotalhaut verwachsen und kann hier nur scharf abprapariert werden. Auch vom distalen Samenstrang ziehen ausgeprägte Narbenstränge in die Umgebung nach medial bis zur Peniswurzel sowie ebenfalls nach epifaszial und kranial. Die sehr mühsame Präparation wird fortgeführt, bis der Hoden dann komplett aus dem Skrotalfach hervorgeholt werden kann. Dabei fällt auf, dass der Hoden von sehr weicher Konsistenz ist. Es erfolgt nun die komplette Inzision der Externusaponeurose bis über den inneren Leistenring sowie aszendierende Funikulolyse. Im Bereich des inneren Leistenringes werden dann Ductus deferens und Samenstranggefäße getrennt zwischen Overholtklemmen durchtrennt und ligiert. Nach sorgfältiger Kontrolle auf Bluttrockenheit dann Verschluss der Externusaponeurose mit Vicryl Stärke 1- Einzelknopfnähten sowie Einlage einer subkutanen Redondrainage. Bei Bluttrockenheit dann Subkutannähte und Intrakutannaht der Haut.

Das ist der gleiche Arzt, der jeden Kontakt mit mir eingestellt hat und gesagt hat, ich würde mir alles nur einbilden!!

Von der Einstellung des Forums halte ich gar nichts. ich bin auch gerne bereit die Arbeit zu übernehmen.

Frohe Festtage noch und wer meine Telefonnummer hat, mag mich doch mal anrufen!

Wolfgang

134

Sonntag, 25. Dezember 2016, 19:58

Trotz allem!

Alles liebe und Gute zu den Feiertagen und im Neuen Jahr!

Kopf hoch es kann nurmehr besser werden.

LG Peter49

135

Montag, 26. Dezember 2016, 10:00

Hallo Wolfgang,

ich wünsche Dir ein besseres Jahr 2017 !!!

Herzliche Grüße
Uwe

136

Montag, 26. Dezember 2016, 14:44

von mir ebenfalls die besten Wünsche für 2017. Ich hoffe, es wird deutlich besser für Dich werden.

LG

137

Dienstag, 27. Dezember 2016, 23:47

Das hört sich alles nach sehr aua an. Wurde Dir der gesammte Samenstrang mit Leistenring aufgeschnitten ?

Der Hoden aus der festgeklebten Haut rausgeschält? Hoffentlich bleiben da keine tiefe Verwundung zurück wie bei Schälung meiner NH von den Hoden. Und hoffentlich keine Eiterbildung.
Bei Schmerzen, Verdickungen, Druck usw würde ich sofort zum öffnen gehen. Operateur oder Notaufnahme.

Wurden Bilder gemacht?
Histologische Untersuchungen getätigt? wird meist getan, Schnellschnitt, doch Dir nicht Bescheid gesagt. Mach ne Anfrage bei Operateur oder zuständigen Stelle.
Gib dann an entnommenes Patientengut dauerhaft zu sichern.
wirst mehrere Monate Ruhe brauchen.
Treffen im nächsten Jahr? bin ja jetzt Vasektomie Pain Rentner.

Kriegst meine Daten erneut pn falls bei Forumwechsel was nicht klappt

Alles Gute

138

Mittwoch, 28. Dezember 2016, 00:21

Daten abgeschickt

Na also, Hoden in Hodensackhäuten verklebt oder verwachsen. Dadurch kann natürlich der erzwungene Hodenhochstand kommen.

Auch vom distalen Samenstrang ziehen ausgeprägte Narbenstränge in die
Umgebung nach medial bis zur Peniswurzel sowie ebenfalls nach epifaszial
und kranial


Heißt das, dass vom Hoden aus Narbenstränge im Samenstrang bis zur Peniswurzel nach epifastial ( auf einer Faszie ) kranial ( nach oben hin ),
also auf welcher Faszie und wie weit oben hin?

wodurch kann und soll das kommen?